Yvan Müller (Hyundai) hat in Macau nicht die Pole geholt, aber das macht nichts, die Hauptsache ist woanders. Der Elsässer wird an diesem Wochenende jedes Mal vor seinem Gegner Gabriele Tarquini (Hyundai) starten, eine hervorragende Leistung angesichts des Kampfes, den er um den Weltmeistertitel führt.
Als Sechster im Q2 qualifiziert, hat der vierfache Tourenwagen-Weltmeister Anspruch auf den vierten Platz für Rennen 2 (aufgrund der umgekehrten Startaufstellung) und den sechsten für Rennen 3. Genug, um ihm die Möglichkeit zu geben, große Punkte anzustreben, was er braucht, wenn er muss soll seinen 37-Punkte-Rückstand auf den italienischen Routinier aufholen.
Diese Sitzung könnte daher erhebliche Auswirkungen haben Gabriele Tarquini. Der BRC Racing Team-Fahrer kam nicht über Q1 hinaus. Ein Unfall gegen die Reifenwand beim Bremsen in Lissabon am Ende der Hauptgeraden machte alle seine Hoffnungen zunichte. Der Führende der Gesamtwertung startet in den Rennen 14 und 2 nur auf dem 3. Platz!

Eine wirklich schlechte Leistung für den WTCC-Champion von 2009, der sich heute Morgen dennoch erklärte „Nach einem vorsichtigen ersten Tag wieder Selbstvertrauen gewinnen.“ Ein weiterer Herausforderer wird einiges vor sich haben. Thed Björk (Hyundai, 3. Gesamtrang) „War während der gesamten Sitzung am Limit“, aber übertrieben und wird auf dem 13. Platz starten.
Ein weiteres Rennen im Titelrennen, das die Polemänner der Rennen 2 und 3 am Sonntag betrifft. Ultra-dominant im freien Training, Rob Huff (Volkswagen) hat es erneut geschafft, obwohl der linke Rückspiegel an der Wand zerkratzt war. Der Brite ist im Rennen um die Nachfolge von Edoardo Mortara als Rekordhalter für Erfolge in Macau (9 für Huff, 10 für Mortara).
Die Überraschung des Tages kommt von Timo Scheider (Honda). Der deutsche Rookie, Doppelmeister von DTM Trotzdem gewann er dank seines zehnten Starts und des umgekehrten Startaufstellungssystems die Pole für Rennen 2.
Zwei Franzosen stachen im dritten Quartal heraus. Jean-Karl Vernay (Audi, 5. Gesamtrang) wird am Sonntag als 6. und dann als 4. ins Rennen gehen Jan Ehrlacher (Honda) verteidigt zweimal den fünften Platz.
Zu den anderen wichtigen Ereignissen dieser Sitzung gehört der Unfall von Mehdi Bennani (Volkswagen) im zweiten Quartal. Der Marokkaner wird in den Rennen 2 und 11 gezwungen sein, als 2. zu starten. Im französischen Clan starten Nathanaël Berthon (Audi) als 3., Aurélien Panis (Audi) als 12., John Filippi (Cupra) als 15. und Aurélien Comte (Peugeot) 21.
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