Wie auf Kommando lieferte Elfyn Evans auf der 24 Kilometer langen Sonderprüfung durch den Isegami-Tunnel (WP5) erneut eine überragende Leistung ab. Der Waliser fuhr die Bestzeit, genau wie schon in der ersten Runde der WP2, und verbesserte seine Zeit um 45 Sekunden – ein Zeichen für die veränderten Bedingungen auf dem japanischen Asphalt. Doch er war nicht der Einzige, der schneller war als am Morgen: Oliver Solberg lag dicht hinter ihm, nur 1.1 Sekunden zurück. Sebastian OgierDer Dritte in SS5 kassiert nur 2.8 Sekunden Rückstand. Das Trio Toyota Er setzt daher seinen Kampf an der Spitze fort, wo Evans weiterhin die Gesamtführung innehat.
Der fünfmalige Vizeweltmeister hat nun 16.2 Sekunden Vorsprung auf Oliver Solberg und 19.6 Sekunden auf Sébastien Ogier. Allerdings ist noch nichts entschieden, da in dieser ersten Etappe noch eine Sonderprüfung aussteht. Rallye Japan verspricht ab Samstag mit einer veränderten Startreihenfolge anders zu werden. Die Lehre aus WP5 ist auch die überwältigende Dominanz der Toyotas, die sich einen Fünffachsieg vor den drei anderen sicherten. HyundaiDie japanische Marke ist insbesondere auf Asphalt dominant und lässt ihrem koreanischen Konkurrenten nur Krümel übrig.
In Schwierigkeiten (+22.4 Sekunden auf Evans), Thierry Neuville Der vierte Platz in der Gesamtwertung geht an Sami Pajari, doch der Belgier bleibt der bestplatzierte Hyundai-Fahrer (5.) mit einem Vorsprung von sechs Sekunden auf den Lokalmatador Takamoto Katsuta.
In der WRC2 geht der Kampf zwischen Alejandro Cachons Toyota und Nikolay Gryazins Lancia weiter. Der Bulgare fuhr die schnellste Zeit, 2.7 Sekunden vor seinem Rivalen. Damit kann Gryazin die Gesamtführung zurückerobern, die er nach WP4 an Cachon abgeben musste. Zwischen den beiden Fahrern liegt genau eine Sekunde – sie fahren derzeit in einer eigenen Liga!
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