Rallye Antibes Côte d'Azur – WP10: Astier eine Zehntelsekunde hinter Bonato nach einem weiteren Etappensieg

Raphaël Astier und Denis Giraudet triumphierten erneut über Yoann Bonato und Benjamin Boulloud. In der Gesamtwertung trennte die beiden Teams vor den letzten beiden Etappen nur eine Zehntelsekunde.

veröffentlicht 17/05/2026 à 14:05

Zoé Ledent-Mouret

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Rallye Antibes Côte d'Azur – WP10: Astier eine Zehntelsekunde hinter Bonato nach einem weiteren Etappensieg

© Bastien Roux / DPPI

Die zweite Durchfahrt auf dem Kurs Levens – Duranus – Saint-Jean-la-Rivière kam bei den Fahrern deutlich besser an als die erste. Während WP7 von weit verbreiteten Beschwerden über mangelnden Grip geprägt war, verbesserten sich die Bedingungen bei dieser zweiten Durchfahrt merklich, sodass die Teams mehr Druck ausüben und Zeiten fahren konnten, die ihr wahres Potenzial besser widerspiegelten.

Raphaël Astier und Denis Giraudet (Porsche 992) erzielten mit 7:17.7 Minuten ihre viertschnellste Zeit des Tages und lagen damit acht Zehntel vor Yoann Bonato und Benjamin Boulloud (Lancia Ypsilon HF) sowie Hugo Margaillan und Mathieu Coppa (Hyundai i20N) — ein extrem enges Top 3 in der Sonderprüfung, das die Intensität des Kampfes an der Spitze widerspiegelt.

Jean-Baptiste Franceschi und Jules Escartefigue (Skoda Fabia RS) belegten den vierten Platz in der Sonderprüfung, gefolgt von Nikolay Gryazin und Konstantin Aleksandrov (Citroën C3 Rally2), Benjamin und Florence Stirling (Citroën C3), Côme Ledogar und Meryl Giraldo (Porsche 911), Damien Dorseuil und Anne-Laure Dijoux (Citroën C3), Melvin Rabilloud und Enzo Mahinc (Alpine A110). Gregory Fontalba Stéphan Hermet (Alpine A110 GT-P) komplettieren die Top 10 des Events.

Insgesamt wird der Gesamtsieg mit Blick auf die letzten beiden Etappen immer ungewisser. Bonato und Boulloud halten zwar ihre Führung, doch ihr Vorsprung auf Astier und Giraudet ist auf nur noch eine Zehntelsekunde geschrumpft – ein Abstand, der beiden Teams auf der Zielgeraden keinen Spielraum für Fehler lässt. Margaillan und Coppa verteidigen mit 32,8 Sekunden Rückstand den dritten Platz, komfortabel vor Franceschi und Escartefigue (Skoda Fabia RS) mit 1:36.1 Minuten Abstand.

Gryazin und Aleksandrov (Citroën C3 Rally2) sowie Stirling und Stirling (Citroën C3) belegen die Plätze fünf und sechs, vor Ledogar und Giraldo (Porsche 911), Dorseuil und Dijoux (Citroën C3), Rabilloud und Mahinc (Alpine A110) und Jean-Baptiste Daune und Sonny Postel (Hyundai i20N).

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