Extrem schwierige Bedingungen und bereits nach der ersten Wertungsprüfung gab es große Abstände bei der Safari Rally! Der Sonnenschein am Morgen wich auf der ersten 24,35 Kilometer langen Etappe durch Camp Moran dem Regen. Zahlreiche Schlammpassagen und Flussdurchfahrten machten die Sache für alle Fahrer, die um 14:05 Uhr französischer Zeit gestartet waren, noch anspruchsvoller. Der erste größere Zwischenfall betraf Takamoto Katsuta, der ein Funkproblem hatte. Sein Beifahrer Aaron Johnston musste ihm die Streckennotizen per Handzeichen geben, was das Team bereits Zeit kostete.
Trotz seiner Startposition als Zweiter hinter Elfyn Evans schien Oliver Solberg über Wasser zu gehen und fuhr eine Zeit von 22:56.2 Minuten. Damit war er der Einzige, der trotz des in sein Cockpit eingedrungenen Schlamms wirklich angreifen konnte. Toyota GR Yaris Rally1. Sein walisischer Teamkollege liegt bereits 30 Sekunden zurück, aber dahinter ist die Situation noch schlimmer: Die Bedingungen verschlechterten sich, als die Fahrer die Wertungsprüfung begannen. Sebastian Ogier, der die drittschnellste Zeit fuhr, rettete die Situation mehr oder weniger, indem er Elfyn Evans „nur“ 39,3 Sekunden Rückstand einräumte; Katsuta liegt 1:15.7 Minuten hinter dem schwedischen Führenden, während der Hyundai sind bereits extrem weit unten in der Rangliste abgerutscht!
Thierry Neuville, Adrian Fourmaux Esapekka Lappi verlor auf dieser Etappe über zwei Minuten auf Oliver Solberg: 2:13.3 für den Belgier, 2:17.4 für den Franzosen und 2:40.8 für den amtierenden finnischen Meister. Sami Pajari schnitt mit der fünftschnellsten Zeit etwas besser ab, 2:10.2 Minuten hinter dem Führenden. Jon Armstrong hingegen zeichnete sich dadurch aus, dass er nur 4,8 Sekunden auf Adrien Fourmaux verlor und an Lappi vorbeizog, während Josh McErlean zu kämpfen hatte und bereits mehr als 1 Minute 30 Sekunden hinter seinem irischen Teamkollegen liegt. Die nächste Etappe der Rallye Der Lauf beginnt um 15:43 Uhr französischer Zeit und ist 8,86 Kilometer lang.
LESEN SIE AUCH > Alexandre Corias Einschätzung: „Eine Safari-Rallye schwieriger als üblich“
WRC – Safari-Rallye
Die Klassifizierung von SS1:
LESEN SIE AUCH > Safari Rally – Shakedown: Thierry Neuville übernimmt die Führung


Daniel Le Saux
14 um 03:2026 Uhr
Zum Schluss noch eine Rückbesinnung auf die großen Ereignisse der 80er Jahre, die um Ostern stattfanden und reichlich mit Wasser versorgt wurden.