Während sich die Rallye-Weltmeisterschaft diese Woche in Kenia auf die Wiederaufnahme vorbereitet, ist Hankook, der alleinige Hersteller von WRCDas Team nutzte die Gelegenheit, seine Gravelreifen zu optimieren. Konkret kündigten die Koreaner die Entwicklung einer neuen Version ihres Dynapro R213 an, ihres speziell für diesen Untergrund entwickelten Reifens, der theoretisch bei Kälte oder Nässe besseren Grip bieten soll. Das sind gute Nachrichten, denn die ersten Bilder der Erkundungsfahrten zum dritten Saisonlauf zeigten besonders schlammiges und tückisches Gelände. Die Safari Rally, die dieses Jahr etwas früher als üblich stattfindet, hat Nairobi verlassen und ist ans Ufer des Tschadsees verlegt worden. Naivasha bietet daher ein etwas anderes Spielfeld als üblich, worauf bereits mehrere Fahrer hingewiesen hatten.
Hankook reagiert nach einem schwierigen Saisonstart
Man muss sagen, dass Hankook in der Saison 2026 noch nicht überzeugen konnte. Nach der desaströsen Rallye Monte Carlo, bei der die Hankook-Reifen die Teams nie wirklich zufriedenstellten, lief es in Schweden etwas besser. Die schneereichen und eisigen Bedingungen dort wirkten sich jedoch negativ auf die Performance der asiatischen Reifen aus. Zu Hankooks Verteidigung muss man bedenken, dass die Möglichkeiten, die Reifen vor den Rennen unter realen Bedingungen zu testen, aufgrund der begrenzten Testtage – bedingt durch die Anzahl der verfügbaren Sessions für die Teams – sehr begrenzt sind. Daher ist es nach nur einer vollen Saison in der Königsklasse schwierig, einen Reifen zu haben, der auf allen Untergründen optimal funktioniert. Hankook hat dennoch die Performance seiner Reifen auf Schotter, dem bevorzugten Untergrund der Rallye-Weltmeisterschaft, auf dem in dieser Saison zehn Läufe stattfinden, priorisiert.
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CHRISTOPHER
11 um 03:2026 Uhr
Das ist eine Katastrophe und hilft der WRC nicht; alle Hersteller sollten an den Assistenzsystemen mit klar definierten Regeln wie in der ERC teilnehmen.