Neben zwei Läufen der französischen Rallye-Meisterschaft (2. Division) fanden am Wochenende des 1. Mai vier weitere Rallyes in Frankreich statt, die zur französischen Rallye-Meisterschaft zählten. Drei regionale Rallyes und eine Rallye Auf dem Programm standen nationale Veranstaltungen mit einigen namhaften Teilnehmern und erbitterten Kämpfen.
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Rallye Val d'Agout (N): Julien Casale und Valentin Augé holen sich den Sieg
Natürlich galt das Duo vom Team Meca Fontanilles am vergangenen Samstag in Brassac als Favorit, obwohl auch Jean-Michel Da Cunha und Bastien Dumas (Citroën C3 Rally2) am Start waren. Vom Start der Rallye an übernahm der Gewinner der Michelin Amateur Trophy 2025 die Führung, unterlief jedoch in WP3 ein Fehler, wodurch der Gewinner des französischen Rallye-Pokal-Finales 2019 die Spitze zurückerobern konnte. Mit vier schnellsten Rundenzeiten in fünf Wertungsprüfungen am folgenden Tag triumphierten Julien Casale und Valentin Augé (Škoda Fabia RS Rally2) schließlich vor Jérémy Puech – Philippe Curel (Škoda Fabia RS Rally2) und Nicolas Rouillard – Christel Olivet (Citroën DS3 R5). Denn am Sonntagmorgen unterliefen Da Cunha und Dumas in WP5 ein Fehler, und obwohl sie das Rennen wieder aufnehmen konnten, verspielten sie dadurch ihre Siegchancen.
Rallye du Morbihan (R): Arthur Pelamourgues Favorit
Der Fahrer aus Aveyron, frisch von den Kanarischen Inseln, stand am vergangenen Wochenende bei der Rallye du Morbihan an Bord des Hyundai Der Fun Meca Sport i20N Rally2 mit Emmanuel Brissiaud, dem Bruder von Teamchef Jérémy Brissiaud, auf dem Beifahrersitz, zählte zu den Favoriten. Obwohl auch Rallye-Stammfahrer am Start waren, war der Ausgang der Rallye vorhersehbar: Arthur Pelamourgues, Gewinner der Clio Trophy France 2024, fuhr wie erwartet in Plüherlin den Sieg. Mit sieben Siegen in sieben Wertungsprüfungen war Pelamourgues' Leistung makellos. Patrice und Valérie Robert belegten in ihrem Škoda Fabia R5 den zweiten Platz, 52,5 Sekunden hinter den Siegern. Platz drei ging an Emmanuel Galivel und Antoine Conan, ebenfalls in einem Škoda Fabia R5.
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Beaufortain Rally (R): Eine Familienangelegenheit
Auch beim Start der Rallye du Beaufortain in Savoyen am vergangenen Wochenende war das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Dies belegt der geringe Abstand von nur 22,7 Sekunden zwischen den ersten vier Teams in der Gesamtwertung. Natürlich muss man die zurückgelegte Distanz von 39,90 Kilometern berücksichtigen, doch dieser Wert verdeutlicht die Leistungsfähigkeit der Führenden. Kévin und Yann Duc (Škoda Fabia Rally2 evo) gingen schließlich als Sieger hervor und lagen 13,5 Sekunden vor Dimitri und Léo Prud'homme (ebenfalls Škoda Fabia Rally2 evo). Michel und Méryl Giraldo (ebenfalls Škoda Fabia Rally2 evo) komplettierten das Podium mit 2,6 Sekunden Rückstand auf die Familie Prud'homme.
Rallye du Pays Gentiane (R): Zweiter Saisonsieg für Laurent Lacomy
Eine 9,45 Kilometer lange Wertungsprüfung, vier Läufe am selben Tag: Die Rallye du Pays Gentiane in der Region Cantal war minimalistisch aufgebaut. Das tat der Spannung jedoch keinen Abbruch: Laurent Lacomy und Yoann Bouchet (Citroën C3 Rally2) sowie Arnaud Masclaux und Alexandre Moulin (Škoda Fabia R5) lieferten sich packende Duelle. Die beiden Teams wechselten sich an der Spitze ab, doch am Ende behielt Lacomy die Oberhand und gewann mit nur drei Sekunden Vorsprung. Weiter hinten waren die Abstände deutlich größer: Eric Hervé-Grillot und Stéphane Mathiault (Škoda Fabia R5) komplettierten das Podium mit 51 Sekunden Rückstand auf Laurent Lacomy.

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