Eine Hundertstelsekunde pro Kilometer. Das war alles, was Yoann Bonato und Hugo Margaillan auf den 14,88 Kilometern von Montrottier – Saint-Forgeux – Saint-Romain-de-Popey trennte. Der Lancia Ypsilon HF mit der Startnummer 1 erzielte mit 07:30.7 Minuten die schnellste Zeit bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 118,9 km/h. Hyundai Margaillans i20 – Coppa in 07:30.8, ein Unterschied von nur einer Zehntelsekunde. Ein wahrhaft erstaunlicher Abstand auf einer knapp 15 Kilometer langen Sonderprüfung, der die Intensität des Kampfes zwischen den beiden Teams von Beginn an perfekt widerspiegelt.
Insgesamt festigt Bonato mit einer Gesamtzeit von 41:26.2 Minuten seinen ersten Platz. Doch die Entwicklung hinter ihm zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Margaillan und Coppa, die eine fast perfekte Leistung zeigten, liegen nun nur noch 6,2 Sekunden hinter Astier und verteidigen ihren dritten Gesamtrang, 10,3 Sekunden hinter Bonato. Raphaël Astier und Denis Giraudet, die mit einer Zeit von 7:32.7 Minuten Dritter der Etappe wurden und zwei Sekunden hinter Bonato liegen, befinden sich nach einem Zeitverlust im Vergleich zu WP4 nun auf dem zweiten Gesamtrang, 4,1 Sekunden zurück. Die ersten drei Plätze bleiben extrem eng beieinander – nur 10,3 Sekunden trennen den Ersten und Dritten – und das Rennen ist noch lange nicht entschieden.
Hinter ihnen fuhren Rehane Gany und Franck Le Floch (Hyundai i20, #6) mit 07:34.4 Minuten die viertschnellste Zeit der Etappe, verloren aber insgesamt an Boden und liegen nun 40,9 Sekunden hinter Bonato (nach WP4 waren es noch 37,2 Sekunden). Lucas Darmezin und Charlyne Quartini (#5) belegten mit 07:39.6 Minuten den fünften Platz auf der Etappe und in der Gesamtwertung den fünften Rang, 1:01.8 Minuten hinter Bonato. Damit unterboten sie erstmals die Ein-Minuten-Marke auf den Führenden.
Vor der letzten Etappe des Tages führt Bonato zwar, doch der Sieg ist noch völlig offen. Astier (4,1 Sekunden Rückstand) und Margaillan (10,3 Sekunden Rückstand) sind weiterhin im Rennen. Die letzte Etappe, Ternand – Chamelet, wird die Entscheidung im ersten Teil der Rallye bringen. Rallye Der Rhône-Charbonnières 2026 hat bisher alle seine Versprechen in puncto Spannung und Intensität eingelöst.


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