Rallye Lozère: Erster Karrieresieg für Romain Durand und Nicolas Blanc

Die beiden Fahrer sicherten sich ihren ersten Rallye-Sieg überhaupt mit dem Gewinn der berüchtigten Rallye de Lozère in Florac. Jordan Berfa und Benjamin Gary, die vor dem Start die französische Rallye-Meisterschaft der 2. Division anführten, belegten den zweiten Platz und sammelten wertvolle Punkte.

veröffentlicht 04/05/2026 à 15:21

Pierre Barre

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Rallye Lozère: Erster Karrieresieg für Romain Durand und Nicolas Blanc

© Bastien Roux / DPPI

Einer der beiden Läufe, die zur französischen Rallye-Meisterschaft 2. Division zählen und am vergangenen Wochenende stattfanden, wurde in Florac, am Tor zur Tarn-Schlucht in der Region Lozère, ausgetragen. Rallye Die Rallye de Lozère, eine kurvenreiche Rallye, die bei den lokalen Fahrern sehr beliebt ist, hielt erneut einige Überraschungen bereit und bescherte Romain Durand und Nicolas Blanc ihren ersten Titelgewinn überhaupt. Sie fuhren einen Škoda Fabia Rally2 Evo. Für Durand war es erst der dritte Einsatz in diesem Auto, das er Ende letzten Jahres erworben hatte. Der 30-Jährige, ein ehemaliger Teilnehmer der französischen Junioren-Rallye-Meisterschaft, übertraf alle Erwartungen und dominierte die Rallye von Anfang bis Ende. Obwohl das Duo durchaus als Geheimfavorit der Rallye de Lozère galt, hatten nur wenige mit einer so starken Leistung gerechnet, insbesondere angesichts der starken Konkurrenz.

Durand – Blanc, die guten Pferde, auf die man bei der Lozère Rallye wetten kann.

Die Tabellenführer nach ihrem Sieg in Grasse, Jordan Berfa und Benjamin Gary (Hyundai i20N R5) standen logischerweise vor dem Start im Mittelpunkt des Interesses, ebenso wie die Lokalmatadoren Eric Rousset – Christophe Sauce (Citroën C4). WRCRomain Durand und Nicolas Blanc, die bei der letzten Rhône-Charbonnières-Rallye den 9. Platz belegten, lagen damit vor Dorian Nicolas und William Julien (Citroën C3 Rally2) sowie Ayrton Lechartier und Marine Maye (Citroën C3 Rally2). Sie führten bereits am Samstagmorgen im Prolog und ließen der Konkurrenz nichts anbrennen: Sie gaben keinen Zentimeter nach und verteidigten die Führung bis ins Ziel. Jordan Berfa und Benjamin Gary erzielten dennoch ein gutes Ergebnis und belegten mit 14,9 Sekunden Rückstand auf die Sieger den zweiten Platz, wodurch sie ihre Führung in der Meisterschaft souverän verteidigten. Dorian Nicolas und William Julien komplettierten das Podium mit dem dritten Platz.

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