Motorrad-Langstreckenrennen
Pedro Acosta macht stetig Fortschritte. Nach einem starken Saisonstart in Thailand verlor der Spanier in Brasilien etwas an Schwung, konnte sich dort aber dennoch vom Rest des KTM-Teams absetzen. In Austin setzte er diesen Trend fort: Mit einer soliden Leistung im Qualifying brachte er die österreichische Marke zumindest für eine Runde wieder ins Titelrennen. „Es war wichtig für uns an diesem Wochenende, ein gutes Qualifying zu absolvieren, und das haben wir geschafft! Wir müssen nun alles mit dem Team analysieren und sehen, wo wir konkurrenzfähig sein können, um die bestmögliche Strategie umzusetzen.“
Eine Aussage, die eine gewisse Klarheit erkennen lässt. Denn obwohl Acosta im Qualifying das Beste aus seiner Maschine herausholt, bleibt die etablierte Ordnung im Rennen schwer anzugreifen. Wie schon in der letzten Saison hat er sich als bester KTM-Fahrer etabliert, der mit der Spitzengruppe mithalten kann, aber im Kampf um den Gesamtsieg noch nicht ganz so weit ist. Seine Leistung in Thailand, wo er ein Niveau nahe an der Spitze zeigte, wirft nun Fragen auf: War es nur ein Lichtblick oder ein echter Wendepunkt in seiner Saison?
In Austin sind die ersten Anzeichen ermutigend, aber der Wettbewerb bleibt hart. „Man kann sehen, dass Aprilia und Ducati hier immer noch sehr schnell sind; es wird ein guter Kampf beim Sprint werden.“ Angesichts der Ducatis und Aprilias, die auf dieser Strecke stets die Messlatte setzen, weiß Acosta, dass die Herausforderung sowohl strategischer als auch sportlicher Natur sein wird. Seine Startposition bietet ihm eine Chance, doch was als Nächstes passiert, hängt davon ab, ob er dieses Leistungsniveau dauerhaft halten kann. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Schwung anhält. Zwischen einer Bestätigung oder einem nur vorübergehenden Aufschwung könnte das Wochenende in Austin eine erste Antwort liefern.
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