An einem Wochenende mit wechselhaftem Wetter und wenig Zeit auf trockener Strecke sicherte sich Marc Márquez den dritten Platz im Qualifying zum Großen Preis von Brasilien. Nachdem er sich dank seiner Leistung im Freitagstraining direkt für Q2 qualifiziert hatte, ging der Spanier im Gegensatz zu einigen seiner Konkurrenten, die über Q1 weitergekommen waren, mit wenigen Anhaltspunkten in die entscheidende Session.
Das zweite Freie Training (FP2) auf endlich trockener Strecke war ein wichtiger Schritt zur Feinabstimmung des Setups vor dem Qualifying. In nur dreißig Minuten mussten die Teams ihre technischen Entscheidungen optimieren, was die Aufgabe besonders knifflig machte. Márquez konnte diese kurze Session nutzen, um trotz der fehlenden Daten vom Wochenende schnell seinen Rhythmus zu finden.
Angesichts von Fahrern wie Fabio Di Giannantonio und Marco Bezzecchi, die beide Q1 überstanden hatten und auf trockener Strecke bereits selbstbewusst auftraten, konnte der Ducati-Pilot den Abstand verringern und sich einen Startplatz in der ersten Reihe sichern. Eine solide Leistung unter den gegebenen Umständen auf einer Strecke, die für das gesamte Fahrerfeld neu war. „Es ist nie einfach, wenn man zum ersten Mal im Trockenen fährt und gleich Vollgas geben muss! In den dreißig Minuten des zweiten Freien Trainings konnten wir das Motorrad etwas feinabstimmen, und dann mussten wir es einfach angehen. Ich bin froh, in der ersten Reihe zu stehen, denn ich hatte auf dieser Strecke mit viel Schlimmerem gerechnet, und bisher schlage ich mich ganz gut. Mal sehen, ob wir im Nachmittagssprint mit den beiden Führenden mithalten können.“
An einem Wochenende, an dem die Rangordnung noch unklar ist, bietet der Startplatz in der ersten Reihe Márquez eine ideale Position, um den Sprint zu beobachten und zu reagieren. Es bleibt abzuwarten, ob er mit den beiden formstarken Fahrern des Tages, Fabio Di Giannantonio und Marco Bezzecchi, mithalten kann oder ob ihm die nötige Rennerfahrung fehlt.
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