Marco Bezzecchi, unbesorgt in der ersten Reihe: „Ich bin zufrieden mit meiner schnellen Runde.“

Marco Bezzecchi, der von Startplatz zwei ins Rennen geht, bestätigt seine Konstanz im Qualifying. Der Italiener, der bereits in Brasilien ohne Pole-Position gewonnen hat, reist selbstbewusst nach Austin, überzeugt davon, dass die erste Startreihe für einen Sieg reichen kann.

veröffentlicht 28/03/2026 à 19:29

Zoé Ledent-Mouret

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Marco Bezzecchi, unbesorgt in der ersten Reihe: „Ich bin zufrieden mit meiner schnellen Runde.“

© Michelin Motorsport

Marco Bezzecchi setzt seinen Erfolgslauf fort. Sein zweiter Platz, der zwar weniger spektakulär als Fabio Di Giannantonios Pole-Position ausfiel, spiegelt dennoch ein gut organisiertes Wochenende wider. Der Italiener zeigte den ganzen Tag über eine konstante Leistung mit einem konkurrenzfähigen Motorrad und einem soliden Tempo. „Das Qualifying lief gut, ich hatte ein gutes Tempo und fühle mich auf dem Motorrad sehr wohl. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir seit Beginn des Tages geleistet haben. Ich bin glücklich mit meiner schnellen Runde. Leider hat es nicht für die Pole-Position gereicht, aber es ist sehr wichtig, in der ersten Startreihe zu stehen.“

Eine überlegte Rede, die eine pragmatische Herangehensweise widerspiegelt. Denn selbst wenn ihm die Pole-Position verwehrt bleibt, weiß Bezzecchi, dass das Entscheidende woanders liegt. In Brasilien startete er nicht von der Pole-Position, was ihn aber nicht daran hinderte, das Hauptrennen zu gewinnen. Ein aktuelles Beispiel, das die Bedeutung des ersten Startplatzes verdeutlicht. Aus dieser Perspektive erscheint die neue erste Startreihe beinahe ideal: nah genug für Angriffe, ohne den direkten Druck, der mit der Pole-Position einhergeht. Zumal mit näher rückenden Rennen noch viele Unbekannte bestehen. „Wir werden sehen, was während des Sprints passiert, da beide Arten von Hinterreifen möglich und einsetzbar sind.“

Ein strategischer Faktor, der die Karten neu mischen könnte, insbesondere auf einer anspruchsvollen Strecke, wo Reifenmanagement eine entscheidende Rolle spielt. Bezzecchi scheint seinerseits dank seines leistungsstarken Fahrzeugs bereits bereit zu sein, sich anzupassen. Auf die Frage nach einem Rennunfall mit Marc Márquez, der derzeit untersucht wird, gab der italienische Fahrer keine weiteren Auskünfte. „Ich weiß nicht, woher es kam, ich habe es nicht gesehen.“

Marco Bezzecchi konzentriert sich auf sein eigenes Wochenende und arbeitet umsichtig, aber effizient an seinem Ziel. Angesichts seiner Leistungen seit Saisonbeginn sollte ihn sein Startplatz in der ersten Reihe nicht allzu sehr beunruhigen, da er ihn bisher auch nicht am Sieg im Sonntagsrennen gehindert hat.

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