Marc Márquez frustriert über verpasstes Podium: "Ich bin nicht richtig gefahren"

Marc Márquez belegte im Grand Prix den vierten Platz, nachdem er sich bis zu den letzten Runden ein packendes Duell mit Fabio Di Giannantonio geliefert hatte. Er räumte seine Schwierigkeiten unter den kniffligen Bedingungen ein. Trotz eines starken Starts verpasste der Spanier das Podium.

veröffentlicht 22/03/2026 à 21:26

Zoé Ledent-Mouret

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Marc Márquez frustriert über verpasstes Podium: "Ich bin nicht richtig gefahren"

© Ducati Lenovo Team

Auf einer durch die rutschige Fahrbahn tückischen Strecke geriet Marc Márquez schnell in einen direkten Kampf um den dritten Platz. Hinter Fabio Di Giannantonio versuchte der Spanier Druck auszuüben, konnte aber keinen entscheidenden Angriff starten.

Im Laufe der Runden traten die Grenzen deutlich zutage, insbesondere beim Bremsen, einem Schlüsselbereich auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke. Verschärft wurde diese Schwierigkeit durch die als besonders tückisch geltenden Streckenbedingungen. „Es war ein guter Kampf mit Fabio [Di Giannantonio]. Ich bin nicht richtig gefahren, hatte heute Schwierigkeiten und konnte nicht reagieren. Die Bedingungen waren heute kritisch, die Strecke war rutschig, es war schwieriger, wir werden sehen, wie es bei den nächsten Rennen läuft.“

Nach einem vielversprechenden Start hinter dem Italiener konnte Marc Márquez dieses Leistungsniveau nicht über die gesamte Renndistanz halten und hatte mit einem Mangel an Selbstvertrauen beim Bremsen zu kämpfen. „Hinter Fabio fühlte ich mich anfangs gut. Ich konnte nicht so bremsen, wie ich wollte, und das fing an, mich etwas abzumühen.“

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Angesichts der starken Konkurrenz, insbesondere von Aprilia zu Beginn dieser Saison, weiß der achtfache Weltmeister, dass noch viel Arbeit vor ihm liegt, um den Rückstand aufzuholen. „Ich muss weiter an meiner Fahrtechnik auf diesem Motorrad arbeiten, um wieder mit der Aprilia mithalten zu können; wir liegen auf den ersten beiden Strecken noch weit hinter ihnen.“ Marc Márquez belegte den vierten Platz und verlässt die Saison ohne Podiumsplatz, aber mit klaren Lektionen, die er gelernt hat, in einem Saisonstart, in dem sich die Hierarchie noch herausbildet.

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Bemerkungen

1 Kommentare)

T

Treich

24 um 03:2026 Uhr

M. Marquez ist nicht nur ein herausragender Reiter, sondern seine Analysen sind auch äußerst aufschlussreich und interessant. Es ist kein Zufall, dass er der beste Reiter ist. Er bringt seine Gedanken und die Realität der Dinge sehr gut zum Ausdruck. Nur Ihre eigenen Qualitäten können den Unterschied ausmachen.

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