So unglaublich es klingen mag, es waren 245 Tage vergangen, seit Marc Márquez zuletzt die Pole-Position errungen hatte. Seine letzte schnellste Qualifikationszeit fand beim Großen Preis von Ungarn 2025, mitten im Sommer, statt. Doch der Katalane hat seitdem Rennen gewonnen und sich seinen neunten Weltmeistertitel gesichert. MotoGP gleich Valentino RossiDann verletzte er sich erneut und verpasste dadurch das Saisonende.
Und zu Beginn dieser Saison gibt es für den gebürtigen Cerveraer nichts zu feiern. Sein Traum vom zehnten Titel wird durch den etablierten Marco Bezzecchi und die starke Aprilia zusätzlich getrübt. Doch es war nicht der Italiener, der Márquez in Jerez ernsthafte Konkurrenz machte. Auch nicht Fabio Di Giannantonio, obwohl er sich die letzten beiden Pole-Positions gesichert hatte. Es war der überraschend starke Johann Zarco, ein Meister seines Fachs im Regen, der die Streckenbedingungen nutzte, um den Ducati-Werksfahrer deutlich unter Druck zu setzen.
Der Druck war zweifellos groß, aber nicht genug, um den unerschütterlichen Márquez aus der Ruhe zu bringen, der den Angriffen des Franzosen standhaft widerstand. Dadurch kann Johann Zarco weiterhin von Startplatz zwei ins Rennen gehen, wie bereits 2025 in Deutschland – seinem besten Ergebnis in dieser Disziplin mit Honda –, wo er ebenfalls von Marc Márquez geschlagen wurde.
Jorge Martín wurde bestraft
Die beiden Regenspezialisten werden in der ersten Startreihe von Fabio Di Giannantonio ergänzt, der seine beeindruckende Serie fortsetzt. Dahinter startet aus der zweiten Reihe ein starkes Trio: Marco Bezzecchi, Alex Márquez und Pedro Acosta. Diese drei Fahrer, die für drei verschiedene Hersteller antreten, verfolgen ein gemeinsames Ziel: an diesem Wochenende in beiden Rennen wieder auf dem Podium zu stehen. Pecco Bagnaia muss sich hingegen mit dem neunten Platz begnügen: Der zweimalige Weltmeister hielt sich bisher eher unauffällig, verbessert sich aber dank der Strafe von Jorge Martín um einen Platz gegenüber seinem Qualifying-Ergebnis (Platz 10). Der Weltmeister von 2024, der vor dem Rennen in Jerez auf dem zweiten Platz der WM liegt, erhielt eine Startplatzstrafe von drei Plätzen, weil er im Training am Freitagnachmittag auf der Ideallinie zu langsam war.
Endlich, fabio quartaro Yamaha startet nur von Platz 17, ein Jahr nach der Pole-Position in Jerez. Der schwierige Saisonstart für Yamaha setzt sich fort. Das Sprintrennen findet am Samstag, den 25. April, um 15:00 Uhr statt, der Grand Prix am Sonntag, den 26. April, um 14:00 Uhr. Beide Rennen können live auf AUTOhebdo.fr verfolgt werden.
MotoGP – Großer Preis von Spanien
Die Startaufstellung
1) Marc Marquez – Ducati
2) Johann Zarco – Honda LCR
3) Fabio Di Giannantonio – Ducati VR46
4) Marco Bezzecchi – Aprilia
5) Alex Marquez – Ducati Gresini
6) Pedro Acosta – KTM
7) Enea Bastianini – KTM Tech3
8) Raúl Fernández – Aprilia Trackhouse
9) Francesco Bagnaia – Ducati
10) Jorge Martín – Aprilia – Drei Plätze abgezogen
11) Ai Ogura – Aprilia Trackhouse
12) Fermín Aldeguer – Ducati Gresini
13) Brad Binder – KTM
14) Joan Mir – Honda
15) Luca Marini – Honda
16) Augusto Fernandez – Yamaha
17) Fabio Quartararo – Yamaha
18) Franco Morbidelli – Ducati VR46
19) Toprak Razgatlıoğlu – Yamaha Pramac
20) Lorenzo Savadori – Aprilia
21) Alex Rins – Yamaha
22) Jack Miller – Yamaha Pramac
23) Diogo Moreira – Honda LCR
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