Für Aprilia ist es ein historischer Moment, für Ducati hingegen eine bittere Pille. Auf dem Mugello Circuit, der Heimat des Großen Preises von Italien und der beiden stärksten Hersteller zu Saisonbeginn, belegte Noale die ersten drei Startplätze und verdrängte die Vertreter aus Borgo Panigale damit zum ersten Mal seit 2011 aus der ersten Reihe. Ein historischer Erfolg für das Werksteam. MotoGPMarco Bezzecchi pulverisierte ebenfalls den Streckenrekord mit einer Zeit von 1:43.921.
Hinter ihm verpassten Raúl Fernández und Jorge Martín die Pole-Position um wenige Längen. Martín sicherte sich damit erstmals seit dem Solidarity Grand Prix 2024, 574 Tage später, wieder einen Platz in der ersten Startreihe. Der Weltmeister von 2024 kann an diesem Samstagmorgen zudem einen weiteren Erfolg verbuchen. Im zweiten Freien Training erreichte er am Ende der Geraden, kurz vor der Bremszone von San Donato, eine Geschwindigkeit von 368,6 km/h und wurde damit zum schnellsten Fahrer in der Geschichte der MotoGP.
WIR HABEN EINEN NEUEN GESCHWINDIGKEITSREKORD: 368.6 km/h 🔥🔥🔥 @ 88jorgemartin#ItalianGP ???????? pic.twitter.com/A59wMh26LF
- MotoGP @ 🏁 (@MotoGP) May 30, 2026
Am Ende triumphierten die Aprilias zwar souverän, doch Marc Márquez hätte Noales Dominanz beinahe gebrochen. Kurz vor Schluss lag die Startnummer 93 in den ersten beiden Sektoren vor Bezzecchis Rundenzeit, wurde aber am Ende seiner Runde sowie in der ersten Kurve bei seinem letzten Angriff von Pedro Acosta aufgehalten. Die beiden Operationen, denen er sich vor dem Großen Preis von Katalonien unterzog, scheinen seine Beschwerden gelindert zu haben, und der Weltmeister von 2025 wird an diesem Wochenende ein ernstzunehmender Konkurrent sein.
Hinter den Ducatis und Aprilias sicherte sich Diogo Moreira einen hervorragenden 8. Platz, das beste Qualifying-Ergebnis seiner noch jungen MotoGP-Karriere. Er war der einzige Franzose an diesem Wochenende auf der Strecke. fabio quartaro, belegte im Qualifying den 18. Platz.
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