Genau wie der Beginn seines Wochenendes fabio quartaro Er erlebte einen schwierigen Samstag in Mugello und hatte Mühe, das fehlende Gefühl für seine Yamaha zu verstehen. Schon in den ersten Trainingsläufen fiel es dem Franzosen schwer, Vertrauen in das Vorderrad zu gewinnen – eine Stärke, die ihm in früheren Grand Prix zu hervorragenden Qualifikationszeiten verholfen hatte.
Doch mehr noch als dieses fehlende Gefühl belastet die mangelnde Weiterentwicklung der M1 seit Saisonbeginn zunehmend die Moral der Fahrer: „Wir nutzen nichts, was uns wirklich helfen könnte. Im Moment konzentriere ich mich darauf, mich in Sicherheit zu bringen.“ In Mugello geht er daher auf Nummer sicher: « Dieses Wochenende habe ich keine Lust, mich anzustrengen. Ich fühle mich unwohl. Ehrlich gesagt, ist es nicht mal mangelnde Motivation. Ich sehe einfach keine Fortschritte. Nächstes Wochenende wird es anders sein, aber im Moment bin ich nicht sehr zuversichtlich.
Fabio Quartararo wurde im Qualifying zum ersten Mal in dieser Saison von seinem Teamkollegen geschlagen. „Er sucht keine Ausreden.“Abgesehen von seiner reinen Leistung sind es seine Gefühle, die dem Weltmeister von 2021 Sorgen bereiten. Der Sturz am Vortag habe, so sagt er, nichts geändert: „Es fehlte bereits an Vertrauen.“
Mit einer Zeit von 1'45''6 liegt er mehr als eine Sekunde über seiner Referenzzeit aus dem letzten Jahr. „Wenn man kein Vertrauen hat, ist es gerade hier kompliziert.“ Ein ungewöhnlicher Mangel an Motivation, der für das Hauptrennen am Sonntag nichts Gutes verheißt. Der Yamaha-Fahrer hat gedanklich bereits den Balaton Park im Visier, wo in gut sieben Tagen der Große Preis von Ungarn stattfindet.
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