Fabio Di Giannantonio kämpfte hart, um seinen Podiumsplatz zu verteidigen: "Ich habe heute alles gegeben."

Fabio Di Giannantonio startete von der Pole-Position und beendete seinen Grand Prix nach einem intensiven Kampf mit Marc Márquez auf dem dritten Platz. Trotz körperlicher Einschränkungen zeigte der Italiener große Widerstandsfähigkeit und sicherte sich so einen Podiumsplatz.

veröffentlicht 22/03/2026 à 21:04

Zoé Ledent-Mouret

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Fabio Di Giannantonio kämpfte hart, um seinen Podiumsplatz zu verteidigen: "Ich habe heute alles gegeben."

© Michelin Motorsport

Nach einer bemerkenswerten Pole-Position ging Fabio Di Giannantonio ambitioniert ins Rennen. Doch das hohe Tempo der Aprilias erschwerte ihm schnell das Rennmanagement und zwang ihn, auf dem kurzen und anspruchsvollen Kurs von den ersten Runden an hart zu kämpfen. Zu diesen Schwierigkeiten kam noch ein erhebliches körperliches Problem hinzu: „Ich habe sehr aggressiv angegriffen, vor allem, weil ich mir heute Morgen bei einem Sturz die linke Schulter gestoßen habe, was eine Verletzung aus dem letzten Jahr verschlimmert hat. Ich habe versucht, nicht daran zu denken, aber jedes Mal, wenn ich vor einer Linkskurve bremste, hatte ich große Schwierigkeiten. Der Start ins Rennen war schwierig; die Aprilias waren schneller als wir.“

Das Rennen entwickelte sich zu einem direkten Duell um die Podiumsplätze mit Marc Márquez. Die beiden lieferten sich einen erbitterten Kampf und nutzten jede sich bietende Chance auf der kurvenreichen Strecke, wo Überholmanöver millimetergenau entschieden werden. „Das Duell mit Marc hat richtig Spaß gemacht; es geht immer aggressiv gegen ihn zu, aber das ist normal, weil die Strecke sehr kurz und kurvenreich ist. Er hat alles versucht, aber ich war heute richtig motiviert und habe es aufs Podium geschafft. Gestern hat er das Rennen gewonnen, aber heute habe ich den Kampf für mich entschieden, und ich bin sehr froh, gegen ihn gekämpft zu haben.“

Im Gespräch mit Canal+ betonte Fabio Di Giannantonio auch den kämpferischen Charakter seiner Rasse und seine Fähigkeit, trotz der Umstände bis zum Schluss durchzuhalten. „Ich habe heute alles gegeben. Es war körperlich nicht einfach, vor allem wegen meiner Schulter, aber ich wollte unbedingt vorne bleiben. Gegen Ende wusste ich, dass Marc etwas versuchen würde, also habe ich versucht, sauber zu fahren und keine Fehler zu machen.“ Nachdem er von der Pole-Position gestartet war, belegte Fabio Di Giannantonio den dritten Platz und schloss damit ein solides Wochenende ab, das von seinem Kampfgeist und seiner Fähigkeit, unter Druck standzuhalten, geprägt war. Mit 37 Punkten belegt er den vierten Platz in der Fahrerwertung.

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