Motorrad-Langstreckenrennen
Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr erlebte das Rennen eine turbulente Phase. Der BMW mit der Startnummer 37 sorgte erneut für Aufsehen durch technische Probleme. Bereits um 9:30 Uhr wurde Rauchentwicklung beobachtet, und um 9:44 Uhr musste er aufgrund eines Öllecks einen längeren Boxenstopp einlegen, wo er über sechs Minuten stillstand. Dieser Vorfall kostete ihn bis zu acht Runden und gefährdete seine Siegchancen erheblich, obwohl er sich dennoch unter den ersten Drei halten konnte.
Unterdessen nutzte die Suzuki #12 diese Rückschläge optimal, um ihren zweiten Platz zu festigen und einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger herauszufahren. Gleichzeitig blieb sie vor der Yamaha #1, die mehrere Stunden lang souverän geführt hatte, auf Distanz. In dieser Phase kam es auch zu mehreren Ausfällen, darunter der des Teams National Motos (Honda #55) sowie der wahrscheinliche Ausfall der Tecmas #9 (BMW). Corentin Perolari fuhr in Runde 638 mit einer Zeit von 1:35.698 die schnellste Rennrunde. Der Franzose und sein Team halten trotz der anfänglichen Schwierigkeiten der Honda #5 ein hohes Tempo.
Um 10:00 Uhr schien sich die Lage an der Spitze des Rennens stabilisiert zu haben, doch diese Ruhepause währte nicht lange. Kurz nach 10:20 Uhr erlitt die von Julien Mortier gefahrene Yamaha mit der Startnummer 22 einen Motorschaden und krachte in die Reifenstapel. Der Vorfall führte umgehend zum Einsatz des Safety-Cars. Öl war auf die Strecke gelaufen, und die Rennleitung musste den Zustand des Asphalts beurteilen, während Reinigungsfahrzeuge die Strecke absperrten.
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Ein schwerer Rückschlag für Team 202: Der Motor des Motorrads mit der Nummer 22 ist soeben auf der Start-Ziel-Geraden ausgefallen.#24hMotorräder #FIMEWC pic.twitter.com/SlgHAQqRzB
— 24 Stunden Motos (@24heuremotos) 19. April 2026
In diesem unsicheren Umfeld geht Spitzenreiter Karel Hanika seinen Vier-Runden-Vorsprung vorsichtig an, da jedem Fahrer nur noch zwei Stints verbleiben. Yamaha gilt zwar aktuell als Favorit auf die Titelverteidigung in Le Mans, doch das letzte Viertel des Rennens verspricht unberechenbar zu werden.
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