Aprilia und Bezzecchi auf die Probe gestellt: „Man sagt, wir seien die Besten, aber in Jerez tun wir uns schwer.“

Marco Bezzecchi gibt eine positive Bewertung des Freitags ab, der für Aprilia im Duell gegen Ducati in Jerez in der MotoGP dennoch kompliziert war.

veröffentlicht 24/04/2026 à 21:02

Luca Bartolomeo

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Aprilia und Bezzecchi auf die Probe gestellt: „Man sagt, wir seien die Besten, aber in Jerez tun wir uns schwer.“

© Aprilia Racing

Während Ducati am Freitag in Jerez dominierte und in jedem der Trainingssitzungen zum Großen Preis von Spanien die schnellste Runde fuhr MotoGPAprilia enttäuschte nicht. Zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Aragon 2024 schafften es alle vier Maschinen aus Noale in Q2. Die erste davon war die von Marco Bezzecchi, der im Nachmittagstraining den dritten Platz belegte.

Auf einer Strecke, die für die RS-GP weniger geeignet erscheint als die drei bisher besuchten, zeigt sich der WM-Führende zufrieden mit dem ersten Renntag beim Großen Preis von Spanien.

„Es war ein guter Freitag.“ Das sagte er den in Jerez anwesenden Medienvertretern, darunter auch AUTO.hebdo. Es ist immer wichtig, ja sogar grundlegend, würde ich sagen, ins zweite Viertelfinale zu kommen, und das ist daher immer das Hauptziel. Álex [Márquez] und Diggia [Fabio Di Giannantonio] haben den Unterschied ausgemacht, besonders Álex. Aber ich war auch nicht schlecht.

„Ich bin schnell, aber nicht schnell genug.“ Er fährt fort. Es war jedoch ein besserer Start ins Wochenende als erwartet, denn letztes Jahr hatten wir hier große Schwierigkeiten. Alle sagen immer, wir seien die Besten, aber wir tun uns hier schwer, und auch heute lief es nicht so gut. Trotzdem haben wir eine gute Grundlage geschaffen, deshalb bin ich zufrieden.

Auf die Frage nach dem Auftritt von Borgo Panigale am vergangenen Freitag wollte Marco Bezzecchi keine weiteren Angaben machen. "Mein Gott, ich habe sie heute auf der Strecke kaum gesehen, ich habe mich auf mein Motorrad konzentriert." Seine Arbeit zahlte sich aus, denn er konnte die Schwachstellen seiner Maschine im Schaltkreis identifizieren.

Aprilia muss nun hart arbeiten, um morgen den Unterschied auszumachen und so die wenigen Zehntel aufzuholen, die ihnen auf die GP26 von Márquez und Di Giannantonio fehlen: „Mit dem weichen Reifen habe ich noch etwas zu kämpfen, ich fühle mich weder mit dem Renntempo noch mit der schnellsten Runde wohl“, resümiert Marco Bezzecchi. 

Interview von Luca Bartolomeo in Jerez.

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Luca Bartolomeo

Zertifizierter Belgier ohne Akzent, der gerne für eine französische Website schreibt. Verantwortlich für die MotoGP

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