Das Wochenende in Spa-Francorchamps Ende Mai war voller Premieren. Am Sonntag wurde das ursprünglich mit umgekehrter Startaufstellung geplante zweite Rennen zugunsten des wetterbedingt verschobenen ersten Rennens abgesagt. Im zweiten Lauf des Meetings sicherte sich der Italiener Maximilian Popov den Sieg. Der Trident-Pilot, der sich damit zum ersten Mal den Titel holte, trat in die Fußstapfen des Franzosen Alexandre Munoz, der am Samstag seinen ersten Sieg gefeiert hatte.
In diesem Fall gelang es dem Pole-Setter, seine Leistung vom Vormittag in einen Podiumsplatz umzumünzen und damit vor Alexander Abkhazava und Rashid Al Dhaheri ins Ziel zu kommen. Die beiden Fahrer lieferten sich solide Duelle und konnten insbesondere die frühen Angriffe von Alexandre Munoz, der von Startplatz drei ins Rennen gegangen war, abwehren. Obwohl sein Auto am Vortag perfekt für die nasse Strecke abgestimmt war, fiel der Franzose nach mehreren aggressiven Attacken, vor allem von Alex Ninovic und Kean Nakamura-Berta, weit zurück.
Nach dem chaotischen Rennen in Zandvoort gab es an diesem Wochenende zwar generell weniger Safety-Car-Phasen, dennoch ist erwähnenswert, dass das Rennen am Sonntag unter Safety-Car-Bedingungen endete. Miguel Costa und Saïd Almaosherji verließen beide die Strecke, einer der Unfälle wurde sogar durch das Safety Car verursacht, nur Sekunden vor dem Neustart.
Auf französischer Seite belegten neben Alexandre Munoz' neuntem Platz Jules Roussel und Andrea Dupé die Plätze 13 und 15 und befinden sich damit weiterhin in aussichtsreicher Position für die Punkteränge. Sebastian Wheldon, der das Rennen in Zandvoort bereits zweimal gewinnen konnte, wurde Zehnter. Rashid Al Dhaheri und Kean Nakamura-Berta führen die Gesamtwertung zu diesem Zeitpunkt weiterhin unangefochten an.
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