Freddie Slater (Prema) gewann Rennen 1 nach einem engen Duell mit Evan Giltaire (ART GP) und ist damit offiziell der erste britische FRECA-Meister in der jungen Geschichte der Meisterschaft. Vor seinem Start in Monza führte der Brite die Gesamtwertung an, musste sich aber noch von Matteo De Palo (Trident) absetzen, der mit nur vier Punkten Rückstand Zweiter wurde. Ab Rennen 1 war die Aufgabe für den neuen Champion erledigt: Er holte den Sieg, während sein Rivale außerhalb der Punkteränge landete.
Polesitter Evan Giltaire startete sehr gut ins Rennen. Der Franzose lag über 20 Minuten in Führung, musste aber nach zahlreichen Angriffen von Freddie Slater schließlich aufgeben. Vor der Parabel kauerte sich der Brite in den Auspuff seines Gegners und übernahm die Führung. In den letzten Runden nutzte der Führende die freie Luft, um sich abzusetzen.
Matteo De Palo hingegen konnte in diesem Rennen nicht mitkämpfen. Der Italiener startete von den Positionen neun und fünf am Ende der ersten Runde und war dennoch in ein besonders kostspieliges Ereignis abseits der Strecke verwickelt. Der Lokalmatador, der als Letzter gestartet war, beendete das Rennen auf einem guten elften Platz, verlor jedoch an diesem Samstag seine Chance auf den Titelgewinn. Er musste insbesondere zusehen, wie der Franzose Enzo Deligny (R-ace GP) den siebten Platz belegte, während der andere Franzose im Starterfeld, Taito Kato, als Vierter knapp das Podium verpasste. Das Rennen war zudem durch den Einsatz von zwei Safety Cars nach zwei schweren Massenkarambolagen geprägt. Insgesamt mussten sechs Fahrer aufgeben, während mehrere Favoriten Kollisionen nur knapp entgingen.
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Obwohl der Titel bereits vergeben ist, erwartet die Fahrer an diesem Sonntag in Monza noch eine letzte Etappe. Um 8:30 Uhr (französischer Zeit) findet Q2 vor Rennen 2 statt, das um 15:00 Uhr startet.

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