Die zwanzig Piloten von Formel E Sie starteten zu einem kniffligen Qualifying auf dem rutschigen und nassen Jarama-Kurs. Die spanische Strecke, die den Rest des Jahres selten befahren wird, erwies sich bei kühlen 9 °C als besonders schmutzig und rutschig. Nach freien Trainings, die von zahlreichen Ausflügen in die erste Kurve geprägt waren, loteten die Fahrer auch in diesem Zeitfahren die Streckenbegrenzungen aus. Doch gegen Ende des Qualifyings, auf abtrocknender Strecke, entschied sich das Finale zwischen Nick Cassidy und Nyck de VriesMit besser aufgewärmten Reifen fuhr der Neuseeländer die schnellste Gesamtzeit des Trainings und sicherte Citroën damit die historische Pole-Position – die achte seiner Karriere. De Vries hingegen, der zu übermütig war, musste für seine Selbstüberschätzung büßen und verlor den ersten Platz.
Norman Nato, der um einen Startplatz in der ersten Reihe kämpfte, unterlief an derselben Stelle wie Maximilian Günther in der vorherigen Runde ein Fehler, wodurch er seinen Platz im Finale an Nick Cassidy verlor. Im Viertelfinale machte Pascal Wehrlein in Kurve 7 einen Fehler und verlor dadurch den Halt an seinem Schläger. PorscheAntónio Félix da Costa baute seinen Vorsprung damit auf 4,5 Sekunden aus. Oliver Rowland verlor derweil in Kurve 3 die Kontrolle über seinen Nissan und drehte sich, was ihn 9,9 Sekunden auf Nyck de Vries kostete. Ein seltener Fehler des Champions, der dadurch aus dem Mittelfeld starten musste.
Rowland scheidet im Viertelfinale aus, was bedeutet, dass er nicht in die Setzliste einziehen wird. 🌀#FormelE #CupraRavalMadridPrix pic.twitter.com/cDCW0kn1nC
— Formel E (@FIAFormulaE) 21. März 2026
Das Duell zwischen Nick Cassidy und Edoardo Mortara gestaltete sich deutlich enger, doch wider Erwarten ging der Citroën-Pilot mit einem Vorsprung von nur 47 Tausendstelsekunden als Sieger hervor. Erwähnenswert war auch Maximilian Günthers Ausflug neben die Strecke, bei dem er von Norman Nato im Kiesbett festgefahren wurde.
Formel E – Madrid E-Prix
Die Startreihenfolge
Die Ergebnisse der Duelle
Gruppe A: Die Mahindra-Überraschung
Nyck de Vries dominierte das Geschehen in seinem konkurrenzfähigen Mahindra bei relativ rutschigen Bedingungen. Der Niederländer kontrollierte das erste Qualifying von Anfang bis Ende und führte ein sehr enges Feld an, in dem die ersten Vier nur fünf Zehntelsekunden trennten. Auch António Félix da Costa wirkte in seinem Jaguar sehr souverän und fuhr im ersten Teil des Qualifyings die zweitschnellste Zeit. Der amtierende Weltmeister Oliver Rowland (Nissan) tat sein Bestes, kam im direkten Vergleich aber nur auf Platz vier.
Der Lokalmatador Pepe Martí konnte sich leider nicht durchsetzen und belegte im Ziel nur den sechsten Platz. Citroën-Pilot Jean-Éric Vergne hatte mit den nasskalten Bedingungen zu kämpfen und musste sich für die französische Marke mit dem neunten Platz begnügen.
Gruppe B: Norman Nato ist verantwortlich
Nico Müller setzte zwar zunächst die Bestzeit, doch letztendlich war es der Franzose Norman Nato, der mit seiner Zeit keine Zweifel aufkommen ließ. Edoardo Mortara, einer der Titelanwärter, qualifizierte sich als Zweiter und zieht ins Kopf-an-Kopf-Rennen ein. Maximilian Günther nutzte den Tag optimal und sicherte sich seinen Platz im Kopf-an-Kopf-Rennen vor Dan Ticktum, der den Einzug um lediglich 42 Tausendstelsekunden verpasste.
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