Jean-Éric Vergne, Sechster im ersten Rennen des Wochenendes in Shanghai: „Es ist positiv, mit Punkten abzureisen.“
6. Platz für Jean-Éric Vergne (Citroën) in Shanghai. Foto: DPPI Jean-Éric Vergne belegte in einem durch Regen und das Pit-Boost-Format unberechenbaren Rennen den sechsten Platz und sicherte Citroën Racing damit die einzigen Punkte des Tages. Nick Cassidy, der durch ein Safety-Car, das im denkbar ungünstigsten Moment auf die Strecke kam, behindert wurde, landete auf Platz 19.
Am Samstag in Shanghai waren Nerven aus Stahl gefragt. Auf dem 3,051 km langen internationalen Kurs fand der zwölfte Lauf der Weltmeisterschaft statt. Formel E Der Kampf fand ebenso sehr an den Boxenmauern wie auf der Rennstrecke statt, unter bedrohlichem Himmel, drückender Hitze und Reglements, die keinen Raum für Fehler ließen.
Das Programm für das erste Rennen des chinesischen Doppel-Events sieht das Pit-Boost-Format vor, das einen 30-sekündigen Boxenstopp zum Aufladen von 10 % der Batteriekapazität vorschreibt, kombiniert mit einem sechsminütigen Angriffsmodus. Dadurch wird jede Entscheidung zu einem Wagnis, insbesondere da für die ersten Runden Regen vorhergesagt war und die Teams ihre Strategien daher vorverlegten, um nicht von einer Safety-Car-Phase überrascht zu werden.
Zwei Strategien, zwei Schicksale
Der Tag hatte für Vergne gut begonnen. Nachdem er nach einer überzeugenden Leistung in Gruppe A die Duels überstanden hatte, sicherte sich der Franzose eine hervorragende Startposition, während Cassidy, der nicht das volle Potenzial seiner Reifen ausschöpfen konnte, die Finalrunden nicht erreichte.
Nach dem Start nutzte der zweimalige Formel-E-Champion seine Erfahrung optimal. Er fuhr effizient, positionierte sich gut in der Spitzengruppe und blieb lange Zeit ein Anwärter auf das Podium, bis der Regen alles veränderte. In einem spannenden Finale musste Vergne seine Führung verteidigen und brachte sie schließlich ins Ziel. Auto auf dem sechsten Platz.
« Es ist positiv, heute Punkte mitzunehmen, insbesondere in einem so strategisch wichtigen und hart umkämpften Rennen. Das kommentierte er bei seiner Ankunft. Wir haben mit unseren Möglichkeiten unser Bestes gegeben, und die Mannschaft hat den ganzen Tag über eine gute Leistung gezeigt. Trotzdem denke ich, dass wir mit etwas mehr Tempo ein besseres Ergebnis hätten erzielen können. »
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Für Nick Cassidy verlief das Szenario deutlich unglücklicher. Kaum hatte er nach seinem Boxenstopp mit Boost seinen Angriffsmodus aktiviert, als der Neuseeländer aufgrund von Regen das Safety-Car auf die Strecke schickte. Sechs Minuten zusätzliche Leistung waren damit verschwendet, und das Rennen war endgültig aus den Händen des Fahrers: Cassidy überquerte die Ziellinie als 19.
« Wir haben das erste Rennen heute nicht so beendet, wie wir es uns gewünscht hätten. er bedauerte. Mehrere Faktoren haben unser Ergebnis beeinträchtigt, aber das gehört eben auch zur Formel E dazu. Wir werden uns heute Abend mit dem Team die Zeit nehmen, alles zu analysieren, damit wir morgen stärker zurückkommen können. »
Eine Chance zur Revanche ab Sonntag
An der Mauer war Cyril Blais besonders beeindruckt von der Fähigkeit seines Teams, sich im Chaos zurechtzufinden. Diese erste Runde in Shanghai war besonders strategisch geprägt, da das Pit-Boost-Format und die Wetterbedingungen das Rennen ständig veränderten. analysierte der Teamchef des Citroën Racing Formel-E-Teams. In diesem Kontext setzte das Team dank Jean-Éric erfolgreich mehrere Aspekte unserer Strategie um und sicherte sich einige wichtige Punkte. Das Ergebnis spiegelt zwar nicht unser volles Potenzial für diesen Tag wider, aber wir haben viele Daten und wertvolle Erkenntnisse gewonnen. »
Die Chance zur Verbesserung bietet sich sofort: Die zweite Runde des Wochenendes findet am Sonntag erneut in Shanghai statt, diesmal jedoch im klassischen Rennformat. Ohne Pit Boost hofft Citroën Racing, sein Potenzial erneut in Erfolge umzumünzen.
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