Jaguar enthüllt das Aussehen seines GEN4-Entwicklungsfahrzeugs

Mit der Präsentation des Jaguar GEN4 Prototypen läutet Jaguar TCS Racing eine neue Ära der Formel E ein, die sich durch einen spektakulären Sprung in Leistung und Technologie auszeichnet. Der erste öffentliche Auftritt wird auf dem Circuit Paul Ricard erwartet.

veröffentlicht 17/04/2026 à 08:01

Zoé Ledent-Mouret

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Jaguar enthüllt das Aussehen seines GEN4-Entwicklungsfahrzeugs

© Jaguar Racing

Die Enthüllung des Jaguar GEN4 Prototypen_TYPE beschränkt sich nicht auf eine rein ästhetische Präsentation. Auto In puncto Entwicklung präsentiert Jaguar bereits eine sehr konkrete Vision für die Zukunft des Sports. Teamchef Ian James fasst die Ambitionen wie folgt zusammen: „Wir freuen uns, den Jaguar GEN4 Prototyp_TYPE vorzustellen, während wir unsere Vorbereitungen für diese aufregende neue Ära fortsetzen.“ Formel EUnsere einzigartige Testlackierung spiegelt nicht nur den Weg von Jaguar TCS Racing in der Formel E wider, sondern auch die enorme technologische und leistungsbezogene Weiterentwicklung, die in diesen zehn Jahren des Wettbewerbs erreicht wurde.

Die Wahl dieser Lackierung ist nicht unerheblich. Inspiriert von simulierten Daten auf dem Circuit de Monaco, visualisiert sie den Fortschritt, der seit dem Einstieg des Herstellers im Jahr 2016 erzielt wurde. Eine Möglichkeit, die Geschichte der Entwicklung dieser Disziplin durch pure Leistung zu erzählen. „Die Formel E ist die ideale Plattform für Jaguar, um bei technologischen Innovationen im Bereich der Elektrofahrzeuge eine Vorreiterrolle einzunehmen, und der GEN4 markiert einen weiteren entscheidenden Schritt für die Meisterschaft. Die schiere Geschwindigkeit dieser vollelektrischen Fahrzeuge ist unglaublich, und wir können es kaum erwarten, den Prototyp_TYPE GEN4 von Jaguar auf der Rennstrecke zu testen.“, fährt Ian James fort.

Ein beispielloser Leistungssprung

Hinter dieser Ankündigung verbirgt sich eine tiefgreifende Transformation der Formel-E-Standards. Die GEN4 markiert einen klaren Bruch mit der aktuellen Generation, insbesondere in puncto Leistung. Während die GEN3 Evo-Fahrzeuge im Rennen auf 350 kW begrenzt sind, erlaubt das neue Reglement bis zu 600 kW im Qualifying und im Attack-Modus. Diese Weiterentwicklung verändert den Charakter der Fahrzeuge grundlegend. Prognosen aus Jaguars hauseigenem Simulator geben einen ersten Eindruck von diesem Leistungszuwachs. Auf einer Rennstrecke wie Monaco könnte die GEN4 beim Verlassen des Tunnels 277 km/h erreichen – mehr als 30 km/h schneller als die aktuelle Generation und fast 80 km/h schneller als die ersten Fahrzeuge des Herstellers.

Neben der Höchstgeschwindigkeit wird die gesamte Rennstrecke beeinflusst, mit deutlich aggressiveren Beschleunigungs- und Energierückgewinnungsphasen. Diese Leistungssteigerung geht mit bedeutenden strukturellen Innovationen einher, allen voran dem permanenten aktiven Allradantrieb. Als Premiere für einen Formel-Rennwagen verändert dies die Fahrdynamik und die Fahrstrategien grundlegend.

Eine erweiterte Technologieplattform

Die GEN4 ist nicht nur schneller. Sie erweitert den Handlungsspielraum der Hersteller erheblich, insbesondere bei der Entwicklung des Antriebsstrangs und der Elektroniksysteme. Jack Lambert, Leiter der technischen Integration, betont diesen Punkt: „Die GEN4-Ära stellt eine enorme Chance für Jaguar dar. Als Hersteller lernen wir ständig aus der Entwicklung unseres eigenen Rennantriebsstrangs, und der erweiterte Spielraum für Hersteller innerhalb von GEN4 wird es uns ermöglichen, an der Spitze der Innovation in der elektrischen Rennstreckentechnologie zu bleiben, mit Blick auf die nächste Generation vollelektrischer Jaguar-Straßenfahrzeuge.“

Die Erweiterung des Leistungsspektrums des Herstellers umfasst nun Schlüsselelemente wie regenerative Bremssysteme mit einer Leistung von bis zu 700 kW sowie kundenspezifische Elektronik- und Softwarekomponenten. Diese Entwicklung stärkt die strategische Verbindung zwischen Wettbewerb und Produktion. "Rennen auf die Straße" vom britischen Hersteller. In diesem Kontext erweist sich die Formel E mehr denn je als Freiluftlabor. Die auf der Rennstrecke getesteten Innovationen sollen in Serienmodelle überführt werden und so die Entwicklung elektrischer Technologien beschleunigen.

Eine mit Spannung erwartete Demonstration auf der Rennstrecke

Jenseits von Zahlen und Prognosen wird die wahre Bestätigung auf der Rennstrecke erfolgen. Der erste öffentliche Auftritt des GEN4-Prototyps, geplant für das GEN4 Unleashed-Event auf dem Circuit Paul Ricard (21.–22. April), wird ein entscheidender Moment sein, um diese neue Generation in Aktion zu erleben. Für Jaguar geht es um mehr als nur die unmittelbare Performance. Das Team, das am Ende der Saison 2023/2024 den Weltmeistertitel errang, will sein Engagement seit dem GEN1 fortsetzen.

Diese Konstanz ermöglicht es ihnen, den Übergang zur GEN4 mit einer soliden Basis und der über alle Generationen gesammelten Erfahrung anzugehen. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser theoretische Vorteil in Dominanz auf der Rennstrecke umsetzen lässt. Denn die GEN4 verspricht zwar eine technische Revolution, mischt aber auch die Karten neu. In einer Meisterschaft, in der jeder Regelzyklus die Hierarchie neu gestaltet, muss Jaguar dieses technologische Aushängeschild in einen echten Wettbewerbsvorteil verwandeln. Doch zuvor müssen sie die laufende Saison, in der Jaguar derzeit mit 129 Punkten auf dem zweiten Platz liegt, hinter dem Sieger beenden. Porsche (133 Punkte). Die nächste Veranstaltung findet vom 1. bis 3. Mai in Berlin statt.

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Bemerkungen

1 Kommentare)

A

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)

18 um 04:2026 Uhr

Endlich sieht es aus wie ein Rennwagen!!!! Wurde aber auch Zeit! 😎👀😉

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