Das finale Duell um die Pole-Position im zweiten Rennen von Formel E Im Berliner Finale trafen zwei Fahrer mit beeindruckenden Statistiken aufeinander. Trotz seiner noch jungen Karriere weist Taylor Barnard die höchste Siegquote in direkten Duellen auf. Sein Gegner, Pascal Wehrlein, ging mit zehn Siegen aus 14 Saisonrennen und der Pole-Position in Tempelhof im Vorjahr ins Finale.
Vor dem deutschen Publikum wiederholte Pascal Wehrlein seinen Erfolg und sicherte sich mit einer Zeit von 57.292 Sekunden die Pole-Position. Dies ist sein dritter Startplatz in Folge in Tempelhof, womit er sein Ergebnis von vor zwölf Monaten in Berlin egalisierte. Der Deutsche startet im zweiten Rennen des Doppel-Renntages von der Pole-Position und hofft, sein Pech vom Vortag wettzumachen, als er die Pole-Position nicht in einen Sieg ummünzen konnte.
Quarts Finale
Der junge Taylor Barnard hatte bereits zu Beginn der Session für Furore gesorgt, indem er sein Duell gegen Felipe Drugovich gewann. Unmittelbar danach trafen die beiden Citroën-Fahrer in einem packenden Kampf aufeinander, in dem sich Nick Cassidy gegen seinen Teamkollegen Jean-Éric Vergne durchsetzte und sich damit seinen Platz im Halbfinale sicherte.
Im nächsten Duell zeigte Joel Eriksson eine solide Leistung und beendete das Rennen vor Zane Maloney, womit die Hoffnungen des Fahrers aus Barbados zunichtegemacht wurden. Schließlich ging das letzte Aufeinandertreffen der Serie an Pascal Wehrlein, der Deutsche, der seinen ehemaligen Teamkollegen António Félix da Costa bezwang.
Demi-Finale
Taylor Barnard zeigte eine überragende Leistung und überholte Nick Cassidy, um sich seinen Platz im Finale zu sichern. Dieses positive Ergebnis war sehr willkommen, da der Fahrer seit seinem Wechsel zu DS Penske Schwierigkeiten hatte, konstante Erfolge zu erzielen. Im anderen Duell erfüllte Pascal Wehrlein die Erwartungen und setzte sich gegen Joel Eriksson durch, um sich ebenfalls einen Platz im Finale zu sichern.
Formel E – Berlin E-Prix
Das Qualifikationsranking
Die Ergebnisse der Duelle
Gruppe A:
Obwohl Nick Cassidy langsamer als am Vortag fuhr, dominierte er und sicherte sich mit einer Zeit von 58.440 Sekunden die Bestzeit vor dem überraschenden Taylor Barnard. Die beiden Citroën-Fahrer sorgten für viel Spannung, denn Cassidy und Jean-Éric Vergne qualifizierten sich für das Kopf-an-Kopf-Rennen und werden dort auf Felipe Drugovich treffen.
Für Edoardo Mortara gestaltete sich die Session jedoch schwieriger; er belegte lediglich den fünften Platz. Die Mahindras, die dank der Leistungssteigerung auf 350 kW und des Allradantriebs in den Duellen so stark waren, dominierten in der ersten Phase, die mit 300 kW ausgetragen wurde, weniger. Titelverteidiger Oliver Rowland musste sich derweil mit dem neunten Platz begnügen.
Gruppe B:
Obwohl seine Zeit langsamer war als die des Vortages, erzielte António Félix da Costa dennoch die schnellste Zeit in Gruppe B und sicherte sich damit seinen Platz. Auch Joel Eriksson qualifizierte sich für das Kopf-an-Kopf-Rennen, ebenso wie Zane Maloney und Pascal Wehrlein.




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