Berlin – Qualifying: Edoardo Mortara sichert Mahindra die dritte Pole-Position der Saison

Edoardo Mortararo sichert sich auf dem Tempelhof-Rundkurs in Berlin seine dritte Pole-Position der 12. Saison für Mahindra.

veröffentlicht 02/05/2026 à 12:58

Louise vom Herrenhaus

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Berlin – Qualifying: Edoardo Mortara sichert Mahindra die dritte Pole-Position der Saison

© DPPI

Berlin bereitet sich auf die Ausrichtung seines 22. Rennens vor Formel EDie jüngere Geschichte des Tempelhofer Kurses zeigt, dass die Pole-Position dort fast schon nebensächlich ist. Abgesehen von Mitch Evans' Sieg 2025 konnte kein Fahrer aus den ersten Sieben die letzten sechs Berlin-Rennen gewinnen; Nick Cassidy triumphierte sogar von Startplatz 20. Trotz dieser Statistik war der Kampf um die Pole-Position hart umkämpft und bestätigte Edoardo Mortaras Status als Streckenmeister. Er sicherte sich die Pole-Position für das erste Rennen des Berlin-Wochenendes um 16:05 Uhr.

Quarts Finale

Die Kampfphase begann mit einem angriffslustigen Oliver Rowland, der Felipe Drugovich herausforderte. Der Brasilianer, der in der zweiten Kurve mit starkem Untersteuern zu kämpfen hatte, war gegen die Rundenzeit des Briten von 57.350 Sekunden machtlos. Unmittelbar danach legte Pascal Wehrlein einen fulminanten Schlussspurt hin und sicherte sich den Sieg in 57.374 Sekunden vor Nick Cassidy. Porsche spät in den zweiten Sektor hineinzeigend.

Das nächste Duell war für Zane Maloney eine Achterbahn der Gefühle. Der junge Fahrer, der glaubte, bei seinem ersten Auftritt auf diesem Niveau etwas Besonderes erreicht zu haben, wurde von der Erfahrung Edoardo Mortaras überholt. Der Mahindra-Pilot durchbrach als Erster die 57-Sekunden-Marke mit einer Zeit von 56.887 Sekunden. Schließlich bestätigte Dan Ticktum seine starke Form, indem er Nico Müller in 57.148 Sekunden schlug und sich damit sein erstes Halbfinale seit dem São Paulo E-Prix sicherte.

Demi-Finale

Die Spannung stieg im Halbfinale noch einmal an. Pascal Wehrlein musste hart kämpfen, um Rowlands Widerstand zu durchbrechen und in 56.996 Sekunden ins Finale einzuziehen. Dort traf er auf den überragenden Mortara, der Ticktums Lauf mit einer Zeit von 57.002 Sekunden beendete.

Im finalen Duell trafen zwei Spezialisten bei brütender Hitze von 33 °C auf der Strecke aufeinander. Obwohl Wehrlein statistisch gesehen die besseren Ergebnisse in direkten Duellen vorweisen konnte, behielt letztendlich Edoardo Mortara die Oberhand. Mit seinem dominanten Sieg in diesem letzten Aufeinandertreffen sicherte sich der Schweizer seine dritte Pole-Position der Saison 2026 und untermauerte seinen Status als unangefochtener König des Berliner Kurses, der nun vier Pole-Positions in Tempelhof vorweisen kann.

Formel E – Berlin E-Prix
Das Qualifikationsranking

Die Ergebnisse der Duelle

Gruppe A:

Auf heimischem Boden setzte Pascal Wehrlein im Qualifying der Gruppe A in Berlin die Bestzeit und untermauerte damit seine Führung in der Meisterschaft. In einer Session, in der die Rundenzeiten stetig sanken, wurde die Bestzeit von Mitch Evans zunächst von Oliver Rowland mit 1:04.741 Minuten unterboten, bevor der Deutsche kurzzeitig die Führung zurückeroberte. Trotz eines weiteren Angriffs von Rowland behielt der Porsche-Pilot schließlich die Oberhand und fuhr eine herausragende Runde in 58.369 Sekunden.

Felipe Drugovich sorgte für Furore, als er mit einer Zeit unter einer Minute kurzzeitig die Führung übernahm und sich letztendlich einen soliden zweiten Platz sicherte. Hinter diesem Duo erfüllten Oliver Rowland und Nick Cassidy ihre Pflicht und qualifizierten sich für die Duelle.

Für das französische Team war die Enttäuschung jedoch an der Tagesordnung. Jean-Éric Vergne und Norman Nato fanden auf dieser Strecke nicht zu ihrem Rhythmus und konnten nie um die Spitzenplätze mitfahren. Die beiden Franzosen schieden bereits in der ersten Phase aus und verpassten damit die Chance, ins Finale einzuziehen.

Gruppe B:

Lucas di Grassi übernahm zunächst die Führung vor Nico Müller und Jake Dennis, wobei die Rundenzeiten weiterhin über einer Minute lagen. Der Brasilianer hatte jedoch einen Beinaheunfall, als er beim Herausfahren aus Kurve 4 die Mauer streifte und dadurch seine Qualifikationsposition gefährdete.

Die Hierarchie geriet dann durch die Ankunft von Dan Ticktum ins Wanken, der die bestehenden Rekorde pulverisierte. Der britische Fahrer durchbrach als Erster die symbolische Ein-Minuten-Grenze und übernahm mit einer Zeit von 58.337 Sekunden die Führung.

Die Überraschung gelang Zane Maloney, der nach einer soliden Leistung die Gruppenphase überstand. Eine historische Leistung für den jungen Fahrer, der damit zum ersten Mal in seiner Karriere die K.o.-Phase erreicht.

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