Für Théophile Naël herrschte am Ende des Hauptrennens Unverständnis. Formule 3 Im Albert Park in Melbourne. Nachdem er sich dank einer etwas unerwarteten Leistung im Qualifying die Pole-Position gesichert hatte, konnte der Fahrer aus Saint-Étienne seinen Vorsprung zunächst behaupten, bevor er in der siebten Runde von Ugo Ugochukwu überholt wurde. Der Amerikaner gewann das Rennen mit seiner gewohnten Konstanz nach einer dominanten Solofahrt an der Spitze und überquerte die Ziellinie vor dem Briten Freddie Slater, der in diesem Rennen ebenfalls bemerkenswerte Konstanz zeigte.
Noch mehr Pech hatte Théophile Naël, der zunächst eine Fünf-Sekunden-Strafe für einen Fehlstart erhielt, der von der Rennleitung beim Erlöschen der Ampeln bemerkt wurde. Dieses Detail, selbst bei niedriger Geschwindigkeit kaum wahrnehmbar, erwies sich für den Campos-Piloten als kostspielig. Nach der Strafe belegte er den zwölften Platz und holte unter diesen Umständen nur einen einzigen Punkt. Die großen Gewinner dieses Szenarios waren Taito Kato, Bruno Del Pino, Maciej Gladysz und der Franzose Enzo Deligny, die die Plätze drei bis sechs belegten und damit das hervorragende Wochenende des VAR-Teams nach dem Sprint des Vortages bestätigten. Zur Erinnerung: Del Pino und Deligny hatten vor dem Rennabbruch aufgrund einer roten Flagge einen Doppelsieg errungen.
Stromsted und Lacorte wurden in Melbourne ebenfalls bestraft.
Neben Théophile Naël erhielten auch der Däne Noah Stromsted und der Italiener Nicola Lacorte aus unterschiedlichen Gründen Zeitstrafen von zehn bzw. fünf Sekunden. Der Trident-Pilot wurde für eine Kollision mit Nicola Lacorte am Ende der 18. Runde verantwortlich gemacht. Der DAMS-Pilot, der zwischenzeitlich auf dem dritten Platz lag, führte das Duell mit seinem Rivalen an, bevor dieser ihm plötzlich den Frontflügel schnitt. Auto Dies hinderte ihn daran, sein beeindruckendes Anfangstempo beizubehalten. Nicola Lacorte wurde, wie der Pole-Setter, wegen eines Fehlstarts verurteilt, als die Ampeln ausgingen. Auch wenn es sich nicht um einen eklatanten Verstoß handelte, wird dieser von der Rennleitung selbstverständlich vermerkt, sollte das französische Team dies beantragen.
Ugo Ugochukwu, der Gewinner der Formula Regional Oceania Anfang des Jahres, setzte am Sonntag in Melbourne ein starkes Ausrufezeichen und reiste als erster WM-Führender aus Australien ab. Auch Freddie Slater bestätigte seine Position, während die Fahrer von Van Amersfoort Racing die positive Überraschung des ersten Wochenendes waren.
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