Dies ist ein hochsymbolischer und wichtiger Sieg für Saintéloc. Das Team aus Saint-Étienne, das in dieser Saison in mehreren Kategorien antritt, insbesondere in der GT World Challenge, hat in Italien beim ersten europäischen Lauf der 24-Stunden-Serie eine bemerkenswerte Leistung vollbracht.
Am 23. März ging die Crew des Audi R8 LMS GT3 EVO II mit der Startnummer 18 vom Saintéloc Junior Team in Mugello nach dem geplanten 12-Stunden-Rennen auf dem toskanischen Kurs als Sieger hervor. Doch der Weg dorthin verlief nicht reibungslos für das Quartett um Stéphane Tribaudini, Ernst Inderbitzin, Pierre Kaffer und Elia Erhart.
Obwohl die Veranstaltung in zwei Teile gegliedert war, lag die Crew des Wagens Nr. 18 nach dem ersten 5 Stunden und 30 Minuten dauernden Abschnitt auf dem fünften Platz, bevor sie im zweiten Teil des Rennens durch geschicktes Kraftstoffmanagement den Unterschied ausmachte. „Der letzte Abschnitt war sehr intensiv für uns, da unser Treibstoffvorrat wirklich zur Neige ging. Ich musste so viel wie möglich sparen.“ erklärt Pierre Kaffer. „Es gab zwei Code-60-Verkehrsregeln (Fahrer dürfen 60 km/h nicht überschreiten, Anm. d. Red.), die uns in die Karten spielten, und am Ende waren meine Reifen kalt, also musste ich sie aufwärmen. Die letzten Runden waren ziemlich spannend, denn im Verkehr und allem anderen kann man Glück haben oder alles verlieren.“
Ein Mannschaftssieg, der gleichzeitig Audis Rückkehr auf die oberste Stufe des Podiums zum ersten Mal seit 2023 markiert. „Es ist eine große Genugtuung, wieder ganz oben auf dem Treppchen des Podiums bei einem internationalen Wettbewerb zu stehen.“, sagt Sébastien Chetail, Inhaber von Saintéloc Racing. „Wir können nun die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen des Jahres abschließen, die zwei GT3-Programme und ein GT4-Programm umfassen werden.“
Der Rest des Jahres wird für Saintéloc mit Verpflichtungen in der GT World Challenge Europe verbunden sein (Ausdauer), sowohl in der International GT Open als auch in FFSA-GT.
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