Während Rennen 1 von der Dominanz eines einzelnen Fahrers geprägt war, verlief Rennen 2 völlig anders. Er startete von Platz fünf am Steuer seines Wagens. Porsche Im 911 GT3 Cup mit der Startnummer 32 erwischte Éric Debard einen Traumstart und setzte sich sofort an die Spitze. Er nutzte die Zweikämpfe der ersten Runde, übernahm die Führung und gab sie nicht mehr ab. Doch die Gefahr war allgegenwärtig. Direkt hinter ihm gab Frédéric Ancel alles. Mit der schnellsten Rennrunde (1:28.442) versuchte der Teambesitzer und Fahrer alles, um vorbeizukommen. Trotz des unerbittlichen Drucks behielt Debard die Nerven und überquerte die Ziellinie mit einem knappen Vorsprung von 0.365 Sekunden.
Der Kampf um Platz drei war ebenso hart umkämpft. Paul Lamic komplettierte das Podium und lag nur eine halbe Sekunde hinter dem Sieger. Dieses knappe Ergebnis unterstreicht den engen Wettbewerb in dieser Saison, in der selbst kleinste Fehler sofort bestraft werden. Sébastien Poisson, der die schwierige Aufgabe hatte, Victor Blugeon im ABM Porsche zu beerben, verpasste das Podium knapp und belegte den vierten Platz, vor Jérôme Boullery, der die Top Fünf komplettierte.
Für einige Favoriten erwies sich dieses Montagmorgenrennen – aufgrund des ungewöhnlichen Formats der Easter Cups in mehrfacher Hinsicht – als größere Herausforderung. Sylvain Noël, der lange Zeit um ein gutes Ergebnis mitgefahren war, fiel nach einem Rennunfall zurück und belegte schließlich mit über drei Minuten Rückstand auf den Führenden den 16. Platz. Benjamin Lagier, der konstant gute Leistungen zeigte, sicherte sich mit dem 6. Platz Punkte. Erwähnenswert waren auch die starken Leistungen von Michael Blanchemain und Alexandre Rasse, die die Plätze sieben und acht belegten und das Feld über die 26 Runden des Rennens immer wieder belebten.
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