Nach einem vierstündigen Aufwärmrennen am Samstag stand heute das Hauptevent des Lamera Cups an: ein achtstündiger Marathon auf dem anspruchsvollen MotorLand Aragón Circuit. Die Fahrer hatten mit technischem Verschleiß, körperlicher Erschöpfung und Rennstrategien zu kämpfen, die auf der 5,344 km langen spanischen Strecke durch das Wetter stark auf die Probe gestellt wurden! Während sich der unbeständige Himmel schließlich aufklarte und die Strecke zum Start größtenteils trocken war, erinnerte ein sintflutartiger Regenguss zwei Stunden vor dem Ziel alle daran, dass ein Rennen erst mit der Zielflagge entschieden ist! Doch ob trockener oder klatschnasser Asphalt – der Kampf auf der Strecke war explosiv.
Elite: Das Erwachen des Champions
Nachdem sie am Vortag den dritten Platz belegt hatten, lieferte die Crew des #73 L'Auto Leclerc mit Benoit Gruau, Emmanuel Orgeval und Adrien Harang eine makellose Leistung ab. Dank ihrer Höchstgeschwindigkeit und des perfekten Boxenstopp-Managements überquerte der Weltmeister von 2024 die Ziellinie als Sieger und bestätigte damit seine wiedergefundene Stärke.
Sie landete vor den gestrigen Siegern Joffrey Dorchy, Wilfried und Mattéo Mérafina im 3TM 62 mit der Startnummer 62, die ein erfolgreiches Wochenende mit vielen Punkten verbuchen konnten. Das Elite-Podium komplettierte der Mr Bricolage by RM mit der Startnummer 76, der mit konstanter Präzision am Ende dieses achtstündigen Rennens einen Podiumsplatz sicherte.
Pro/Am: KCX von GL Autosport als Chef
In der Pro/Am-Kategorie wurde die etablierte Rangfolge durcheinandergewirbelt. Am Ende ging der #47 KCX von GL Autosport nach einer starken Aufholjagd als Sieger hervor. Er landete vor dem #66 CTF XENItrans, der zu Beginn des Rennens sehr aggressiv agierte, und dem #79 BK von GDM Racing, der seine gute Form an diesem Wochenende mit einem weiteren Podiumsplatz bestätigte.
Meine Herren: Das Südwest-Dreieck übernimmt
In der Gentlemen-Kategorie gab es keine Führungswechsel, aber eine Bestätigung der Klasse. Der #40 Triangle Sud Ouest feierte an diesem Wochenende einen Doppelsieg und dominierte den Wettbewerb erneut. Er landete vor dem #44 SCANIA by GL Autosport und dem #52 Triangle Espagne 2, der mit einem starken dritten Platz in seiner Klasse auf heimischem Boden etwas Ehre retten konnte.
Auf nach Zolder für Akt III
Die Karawane von der Lamera Cup Nun verlässt das Team die Hitze von Aragon und reist vom 5. bis 7. Juni nach Belgien. Die legendäre Rennstrecke von Zolder wird den dritten Lauf der Saison 2026 ausrichten.
Ehemaliger Austragungsort des Großen Preises von Belgien Formule 1Diese 4,011 km lange Strecke ist berüchtigt dafür, Bremsen extrem zu fordern. Zwischen engen Schikanen, Bremszonen und brutalen Beschleunigungsabschnitten bietet Zolder den Fahrern keine Verschnaufpause. Eine völlig andere Herausforderung als MotorLand, das erneut spektakuläre Kurven im Herzen der Strecke verspricht… diese Europatour spannend.
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