Die von Damien Martinière verfasste und von Rémi Peyrard illustrierte Graphic Novel „Rindt, die Suche nach der Ewigkeit“ erzählt von den kurzen Jahren des österreichischen Rennfahrers im Lotus-Team von Colin Chapman, dem er 1969 beitrat. Rindt, damals unter der Leitung von Bernie Ecclestone, dominierte die Saison 1970. Formule 1 Vor seinem plötzlichen Tod bei einem Unfall im Training zum Großen Preis von Italien in Monza. Der Österreicher wird in der Weltmeisterschaftswertung nicht mehr überholt und ist damit der bisher einzige Fahrer, der posthum zum Weltmeister gekürt wurde.
„Das Buch behandelt die Saisons 1969 und 1970, um zu verstehen, warum er damals bei Lotus war, aber auch um die Hintergründe dieser beiden Saisons, seine Beziehung zu Colin Chapman, zu seinem Manager Bernie Ecclestone und zu seiner Frau Nina zu beleuchten. Es schildert gewissermaßen den Aufstieg zum Titel bis hin zur Tragödie von Monza 1970“, erklärt Damien Martinière.
Die Graphic Novel (geplant für Ende nächsten Jahres) wird zwar biografische Elemente enthalten, doch die Autoren werden auch die Dualität einer Figur beleuchten, die tief in ihrer Zeit verwurzelt ist, sich aller Gefahren bewusst ist, denen sie ausgesetzt ist, und gleichzeitig extrem entschlossen ist, ihr ultimatives Ziel zu erreichen: den Weltmeistertitel. Diese Dualität wird durch die Figur „Jo“, Rindts Alter Ego, symbolisiert, die den Protagonisten gewissermaßen mit all seinen inneren Dämonen konfrontiert. Diese Ergänzung basiert auf umfangreichen Recherchen und stellt sicher, dass die einzigartige Geschichte des 1942 geborenen Rennfahrers authentisch bleibt.
„Sobald ich die Idee hatte, Jochen Rindts Geschichte als Comic zu erzählen, dachte ich an sein viel düstereres Alter Ego ‚Jo‘. Also integrierte ich ihn sofort in die Comicwelt und ließ mich dabei von Manga und früheren Projekten inspirieren, darunter eine Graphic Novel über einen Maler, der mit den Figuren in seinen Gemälden sprach. Auch Joann Sfars Film ‚Gainsbourg (vie héroïque)‘ (2010), in dem Gainsbourg und Gainsbarre, seine dunkle Seite, miteinander reden, inspirierte mich. Im Laufe des Comics wird Jo nach und nach in Erscheinung treten und immer mehr Raum einnehmen, in Spiegelungen, hinter Jochen Rindt … er wird diese dunkle Seite verkörpern.“ Rindt, verheiratet und Vater, war sich der Gefahren seines Sports bewusst; er hatte sie mehrmals am eigenen Leib erfahren, machte aber dennoch weiter, obwohl er wiederholt erklärt hatte, dass er aufhören wolle – er wolle Rennen fahren, aber nicht sterben. Dieser Aspekt faszinierte mich, denn er war sich der Gefahr bewusst, insbesondere mit dem Lotus, wusste aber auch, dass er mit diesem Wagen Weltmeister werden konnte. Ich fragte mich, was wohl in ihm vorging, dass er Adrenalin, Ego und Siegeswillen über sein Familienleben stellte. Diese Figur erlaubte es mir, diese dunkle Seite zu symbolisieren, die mich zum Nachdenken anregte.
Die beiden Männer greifen bis zum 3. April auf eine [unklare] zurück. partizipative finanzierungdas sein Ziel bereits erreicht hat. Dies bietet die Möglichkeit völliger Freiheit in der Erzählung sowie im Layout und den verschiedenen Belohnungen: „Ich habe bereits mehrere Comics veröffentlicht und kenne mich daher auch ein wenig in der Verlagswelt aus. Uns fiel auf, dass es in Frankreich nicht viele Comic-Sammlungen in unserem Genre gab, und noch weniger in unserem etwas hybriden Format mit einem moderneren Schreibstil, im Graphic-Novel-Genre und auf etwa hundert Seiten. Da es nicht unbedingt in Sammlungen passt, dachten wir, anstatt es Verlagen anzubieten, könnten wir es genauso gut selbst machen und so die volle kreative Freiheit genießen. Es erfordert einen deutlich höheren Zeitaufwand; es ist in gewisser Weise auch ein unternehmerisches Abenteuer.“
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Yves-Henri RANDIER
01 um 04:2026 Uhr
Vielen Dank für die Information, ich werde es so schnell wie möglich bestellen. Eine passende Hommage an den ersten österreichischen Weltmeister aus dem Rindt/Marko/Lauda/Ertl-Quartett… der das Internat Bad Aussee in der Steiermark besuchte, eine Privatschule, die 1955 von Wilhelm Höttl (einem ehemaligen Nazi und SS-Sturmbannführer, der 1945 Agent des amerikanischen OSS wurde) gegründet wurde, bevor er eine strenge Privatausbildung erhielt. Das erklärt sicherlich den starken und schroffen Charakter des guten alten Doktor Helmoout, Rindts Jugendfreund!
Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
01 um 04:2026 Uhr
Eine sehr schöne Ehrung für Jochen Rindt… er hat es verdient! 😎👍 Alain Féguenne, F1-Wettbewerbe – 24 Stunden von Le Mans – WEC