Während der Qualifikationssitzungen am Samstag, Lanze Stroll konnte keine Zeit setzen und musste beim Großen Preis von Australien vom letzten Startplatz ins Rennen gehen, Fernando Alonso Das Team schaffte zwar einige Runden, blieb aber mit Platz 17 weit von den Top 10 entfernt. Diese Schwierigkeiten brachten das Team von Beginn des Rennens an in eine prekäre Lage.
Fernando Alonso hob trotz seines Rücktritts die positiven Aspekte hervor: „Der Rennstart war eindeutig der beste Teil der Veranstaltung! Wir hatten einen guten Start, fielen dann aber auf unsere gewohnte Position zurück. Dann leuchtete eine Warnleuchte am Auto auf, und wir mussten anhalten. Schließlich konnten wir wieder auf die Strecke zurückkehren, aber dann zwang uns ein weiteres Problem zur endgültigen Aufgabe.“ Der Spanier erklärte, dass das Rennen es ihnen ermöglicht habe, an entscheidenden Punkten wie der Einführungsrunde, dem Start und dem Boxenstopp-Management zu arbeiten – alles neue Elemente für Aston Martin diese Saison.
Für Lance Stroll blieb die Datenerfassung weiterhin Priorität: „Es war wie eine Testfahrt für uns. Ziel war es, ein paar Runden zu drehen, dann sind wir zurück in die Boxengasse gefahren und haben verschiedene Einstellungen ausprobiert, um einige der Probleme zu beheben, die wir an diesem Wochenende hatten.“ Der Kanadier betonte, wie wichtig es sei, jede absolvierte Runde optimal zu nutzen, um sich bestmöglich auf die nächste Runde in China vorzubereiten und trotz des Startplatzes 22 weiterzukommen.
Das Qualifying verlief zwar nicht optimal, verdeutlichte aber die Schwächen des AMR26 und bestätigte einige im freien Training beobachtete Tendenzen. Beide Fahrer konnten ihre Pace mit der ihrer Konkurrenten vergleichen und Verbesserungspotenziale hinsichtlich Zuverlässigkeit und Leistung identifizieren. Für Aston Martin bleibt der Große Preis von Australien, der erste der Saison, eine wertvolle Lernerfahrung mit dem klaren Ziel, die aufgetretenen Probleme zu beheben und für das nächste Rennen in China vom 13. bis 15. März rasche Fortschritte zu erzielen.
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Yves-Henri RANDIER
08 um 03:2026 Uhr
Kann das Silverstone-Team bis Shanghai noch etwas ausrichten? Das ist zweifelhaft, vor allem, da sie in so kurzer Zeit wohl kaum noch Ersatzteile zur Verfügung haben werden… aber Adrian Newey ist sehr optimistisch, was das Leistungspotenzial seines Chassis angeht!