Das Wetter könnte an diesem Wochenende in Miami durchaus eine Rolle spielen. Das Turnier in Florida ist die vierte Runde der Weltmeisterschaft. F1Das Rennen findet an diesem Wochenende statt, erneut im Sprint-Format. Das bedeutet, dass die Teams vor dem eigentlichen Rennen nur wenig Zeit auf der Strecke haben werden, da es lediglich ein Freies Training vor dem Sprint-Qualifying gibt. Für Freitag und Samstag werden sonnige Temperaturen um die 30 °C auf dem Miami International Autodrome erwartet. Diese warmen und stabilen Bedingungen bieten zwar eine konstante Grundlage für die ersten beiden Renntage, könnten sich aber als trügerisch erweisen: Sollte es am Sonntag wie vorhergesagt regnen, haben die Teams keine Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf nasse Bedingungen vorzubereiten.
Im Sprintformat, wo jede Session ohnehin schon begrenzt ist, gibt es praktisch keinen Spielraum für Anpassungen – und ein plötzlicher Wetterumschwung zwischen Samstag- und Sonntagnachmittag könnte die bisher sehr vorhersehbare Rangliste komplett durcheinanderwirbeln. Dies gilt insbesondere mit den von der FIA eingeführten Regeländerungen. Daher steht das Rennen am Sonntag im Mittelpunkt aller Spekulationen. Eine Regenwahrscheinlichkeit von 30 bis 80 % zwischen 16 und 19 Uhr auf einem so tückischen Stadtkurs wie Miami könnte die Wertung völlig neu ordnen. Die F1 Academy demonstrierte dies letztes Jahr an diesem Wochenende: Starkregen zu Beginn ihrer Veranstaltung zwang die Rennleitung zu einer Verzögerung und schließlich... Test absagenDie Fahrer erklärten über Funk, dass die Strecke völlig unbefahrbar sei. Daraufhin wurde als Ersatz ein drittes Rennen in Montreal organisiert.
F2 in der Entdeckung
Die F1 Academy kehrt dieses Jahr nicht nach Miami zurück, wird aber durch die Formule 2 Für die jungen Fahrer, die diese Strecke nach der Absage der Rennen im Nahen Osten zum ersten Mal erleben werden, ist dies eine einzigartige Herausforderung. Sie werden Demonstrationsfahrten auf einer Strecke absolvieren, die keiner von ihnen außerhalb des Simulators kennt. Erst recht nicht im Regen, anders als die Formel-1-Fahrer, die diese Bedingungen letztes Jahr bei Sprintrennen bereits erlebt haben.
Diese Dimension kommt besonders in Miami zum Tragen, wo seit der Aufnahme des Rennens in den Kalender eine interessante Statistik aufgetaucht ist: Der Fahrer, der von der Pole-Position startete, hat das Rennen noch nie gewonnen. Von 2022 bis 2024 belegte jeder Fahrer, der von der Pole-Position startete, den zweiten Platz. Im Jahr 2025 Max Verstappen, der sich die Pole-Position gesichert hatte, wurde Vierter – überholt von den beiden McLaren d 'Oskar Piastri et Lando Norris sowie durch die Mercedes George Russell in einem Rennen, das vom Tempo des Australiers dominiert wird. Sollte es am Sonntag regnen, könnte sich dieser Trend durchaus das fünfte Jahr in Folge fortsetzen – zum Vorteil eines Strategen, der die Bedingungen in einem Moment organisierten Chaos besser einschätzen kann als seine Konkurrenten.
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Paul Lucas
30 um 04:2026 Uhr
Ja, Vincent, die Formel 1 spielt bei Regen mit dem Feuer, angesichts der Konstruktion der Autos von 2026. Die Regensysteme vom letzten Jahr sind ja gar nicht mehr da??? Und dann heißt es: Chaos pur!
Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
29 um 04:2026 Uhr
Das Warm-up-Prinzip sollte am Sonntag klar sein… Und wenn es während des Rennens regnet, umso besser für die Spannung! Denn ehrlich gesagt, diese Strecke gehört nicht in den Formel-1-Kalender. (Eine langweilige Strecke.) Wir werden sehen… Dieses Wochenende… Ein Wort zum 1. Mai… Vergessen wir nicht Ayrton… Senna Forever Expo: Wickrange / Luxemburg 🇱🇺 Alle seine Formel-1-Autos: Toleman, Lotus, McLaren und der letzte… Williams… Veranstalter: Galleria 610 (GRIDX) Präsident: Ayrton Senna Memorial Club Luxemburg 🇱🇺. Alain Féguenne Expo: 11. November – 10. Mai… alainkf1@pt.lu
Wilhelm B.
29 um 04:2026 Uhr
Für alle Fahrer im Feld, die amerikanischer Staatsangehörigkeit sind und diese Bedingungen nicht gewohnt sind, wird es sehr schwierig werden.
Vincent Moyet
29 um 04:2026 Uhr
Ein weiterer Bereich, in dem die Formel 1 mit dem Feuer spielt, bis es zu einer Katastrophe kommt: das Sprint-Format, das zwar als „Unterhaltung“ präsentiert wird, aber letztlich sinnlos ist. Insbesondere durch den Wegfall des Warm-ups am Sonntagmorgen sind die Autos nicht darauf abgestimmt, und die Fahrer sind unvorbereitet gezwungen, im Regen zu fahren, was besonders gefährlich ist. Man darf nicht vergessen: Regenreifen allein reichen nicht aus; Fahrwerk und Getriebe müssen für sicheres Fahren bei Nässe spezifisch eingestellt sein.
Yves-Henri RANDIER
29 um 04:2026 Uhr
Es wäre toll, wenn es regnen würde, das würde das Spiel komplett verändern... aber Vorsicht in den Auslaufzonen, denn die Wände der Mickey Mouse-Bahn in Miami sind sehr nah!