Max Verstappen hätte in Österreich „wahrscheinlich dasselbe getan“ wie George Russell.
Der Niederländer griff die Debatte um George Russells Pole-Position-Runde unter gelber Flagge während des Qualifyings zum Großen Preis von Österreich erneut auf.
Es ist ein Rätsel. Seit George Russell sich die Pole-Position für den Großen Preis von Österreich sicherte, während Max Verstappen Der Fahrer hatte in den letzten Sekunden des Trainings durch einen Dreher eine Gelbphase verursacht; die Regelung in diesem Fall wird derzeit diskutiert. Mercedes Er drosselte zwar tatsächlich das Tempo, rechtfertigte sich aber auch, nachdem er den letzten Sektor unter Gelb mit einer relativ gefährlichen Geschwindigkeit absolviert hatte, angesichts des Potenzials für einen Folgeunfall. Der viermalige Weltmeister, der als Hauptbetroffener galt, da er die Gelbe Flagge gehisst hatte, bot eine differenziertere Sicht auf das Dilemma:
„Das ist ein Thema, das wir schon seit geraumer Zeit diskutieren. In anderen Kategorien ist es egal, ob man eine doppelte gelbe Flagge, eine einfache oder eine rote Flagge verursacht – der Zug wird einem trotzdem aberkannt.“, erinnert sich Max Verstappen. Das ändert jedoch nichts daran, was mit den anderen passiert. Einige beenden ihre Runde, andere geben ihren Versuch auf.
Verständnis ist nicht dasselbe wie Billigung
„Ich finde schon jetzt, dass es nicht nur eine gelbe Flagge hätte sein sollen. Es hätte mindestens eine doppelte gelbe Flagge sein sollen, oder sogar eine rote.“ fügt der Niederländer hinzu. Der Pilot optimiert dann basierend darauf. Ich hätte wahrscheinlich dasselbe getan. [dass George Russell]„Aber so sollte es uns gar nicht erlaubt sein, eine Runde zu beenden. Das ist für mich das Problem.“ Der Pilot Red Bull bekräftigt die Überschneidung von Regel und Geist der Regel, was uns zwingt, die Klarheit der regulatorischen Situation zu hinterfragen.
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„Ich hatte schon mehrmals das Gefühl, dass die Fahrer die Möglichkeit hatten, mit diesem Limit zu spielen. Ich glaube, wir sind mit all dem noch nicht ganz so weit.“, Handlungen Max Verstappen, der zuvor die neuen Regeln beschuldigt hatte, Bereiche mit Verbesserungspotenzial einzuschränken. Nach den technischen Aspekten widmet sich der Niederländer nun dem sportlichen Teil. Bei gelber bzw. doppelter gelber Flagge: Wie stark sollte man abbremsen? Manche bremsen stärker als andere. Für den einen ist das gut, für den anderen schlecht. Es ist eine sehr komplexe Angelegenheit.
Die Meinung des viermaligen Weltmeisters polarisiert zwar, verdeutlicht aber auch die Ambivalenz und die vielen Dilemmata der Situation. Übermäßige Regulierung führt zu Sackgassen ohne erkennbaren Ausweg. Es ist ein Teufelskreis.
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