Gianpiero Lambiase gab seinen Rücktritt bekannt. Red Bull beitreten McLaren spätestens 2028. Die Bekanntgabe der Versetzung der Person, die diese begleitet Max Verstappen Sein Abschied von Red Bull im Jahr 2016 hätte Spannungen auslösen können – doch das war nicht der Fall. Der viermalige Weltmeister erklärt, dass sein Ingenieur ihn vor seiner Entscheidung konsultiert habe und seine Reaktion prompt erfolgte: „Er erklärte mir, was das Angebot beinhaltete, das er erhalten hatte. Ich sagte ihm: ‚Du wärst dumm, es abzulehnen. Wir haben gemeinsam schon alles erreicht.‘ Und dann erhielt er ein wirklich außergewöhnliches Angebot, das auch seine Familie und die damit verbundene Sicherheit berücksichtigte. Er fragte mich nach meiner Meinung, und ich riet ihm, es unbedingt anzunehmen. Genau das wollte er von mir hören.“
Diese Reaktion spricht Bände über das gegenseitige Vertrauen, das die beiden Männer in zehn Jahren und vier gemeinsam gewonnenen Weltmeistertiteln aufgebaut haben. Max Verstappen schloss eine zukünftige Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen jedoch nicht aus, betonte aber, dass diese durchaus außerhalb der Rennserie stattfinden könnte. Formule 1Diese Entscheidung erhält, zusammen mit seinen jüngsten Äußerungen über seine Zukunft, eine besondere Bedeutung.
Der Niederländer hatte vor einigen Wochen in Japan tatsächlich angedeutet, dass ein Rücktritt am Ende dieser Saison möglich sei. In Amsterdam dementierte er dies nicht. Sein Wunsch, sein Interesse am Sport dauerhaft wiederzuentdecken, ist deutlich: „Irgendwas muss sich ändern. In diesem Fall würde ich mir die Rückkehr von V10- oder V8-Motoren wünschen.“ Ein deutliches Signal, das die wachsende Kluft zwischen dem Red-Bull-Fahrer und der in den letzten Jahren von der Formel 1 eingeschlagenen technischen Richtung verdeutlicht.
Verstappen möchte die Zukunft des Sports mitgestalten.
Aus regulatorischer Sicht beteiligt sich Verstappen an laufenden Gesprächen mit dem Formel-1-Management und der FIA und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um den aktuellen Stand der Dinge geht: „Allein die Tatsache, dass wir darüber diskutieren, ist schon ein Fortschritt. Das Problem ist, dass diese Regelungen zwar sicherlich noch leicht angepasst werden können, aber etwas grundsätzlich nicht stimmt. Nicht jeder wird es offen zugeben, aber es ist dennoch so.“ Er stellt klar, dass er sich regelmäßig intern Gehör verschafft, nicht nur um seine eigenen Interessen zu verteidigen, sondern mit einer umfassenderen Vision: „Selbst wenn ich in ein paar Jahren in Rente gehe, möchte ich, dass dieser Sport respektabel bleibt.“
Verstappens Engagement in den Regulierungsdebatten offenbart eine weniger bekannte Seite an ihm – der sich scheinbar wenig um die öffentliche Meinung schert – nämlich die eines Fahrers, der über sein Vermächtnis für den Sport nachdenkt, das über seine eigene Leistung hinausgeht. Neben diesen Diskussionen und seinem erklärten Wunsch, die Zukunft des Sports mitzugestalten, verstärkt der Abgang von Gianpiero Lambiase den Eindruck eines Wendepunkts in Max Verstappens Karriere. Während der Niederländer selbst noch offen über seine Zukunft ist, hat sein Renningenieur bereits seine nächsten Schritte geplant.
Lambiase verfolgt daher eine langfristige Ausstiegsstrategie, sowohl beruflich als auch privat. Diese schrittweise Trennung ihrer Wege schließt eine ununterbrochene Zusammenarbeit vorerst nicht aus, die spätestens bis zum Ende der Saison 2027 andauern wird – es sei denn, einer oder beide entscheiden sich vorzeitig zum Ausstieg. Doch zuvor werden Max Verstappen und Gianpiero Lambiase beim Großen Preis von Miami vom 1. bis 3. Mai wieder gemeinsam auf der Rennstrecke stehen.
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Yves-Henri RANDIER
18 um 04:2026 Uhr
Umso dümmer wäre es, abzulehnen, da diese Beförderung mit einer sehr schönen Gehaltserhöhung einhergehen muss, denn schöne Gehaltssprünge macht man ja durch einen Jobwechsel!