Das Ausmaß des Niedergangs ist nicht zu übersehen. Red Bull Und die beiden Fahrer des Teams kämpfen nun in einem Feld, das das Team noch im letzten Jahr dominierte. Das österreichische Team liegt derzeit auf dem sechsten Platz der Konstrukteursmeisterschaft, punktgleich mit Alpine (16), während Max Verstappen Isack Hadjar und Isack belegen derzeit die Plätze 9 und 12 in der Fahrerwertung. Diese Position an sich ist kein Problem – dieAlpine A526 hat sich nach der entbehrungsreichen Saison 2025 gut an das neue Reglement angepasst – doch für ein Team, das 2025 beinahe den fünften Fahrertitel in Folge errungen hätte, ist der Maßstab hoch. So belegte Max Verstappen in Suzuka nach einem überraschenden Ausscheiden in Q2 nur den achten Platz und verlor im Qualifying mehr als eine Sekunde auf Kimi Antonelli.
Eine anerkannte Verzögerung, ein noch zu definierender Verlauf
Es wäre jedoch falsch, 2026 auf eine Verstappen-Krise zu reduzieren. Der viermalige Weltmeister sitzt schlichtweg am Steuer eines Autos, das ihm nicht erlaubt, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Auch Isack Hadjar selbst findet keine Zufriedenheit mit seinem Wagen, und die interne Hierarchie zwischen den beiden Fahrern gibt derzeit keinerlei Aufschluss über die tatsächliche Wettbewerbsfähigkeit des Teams. Aussagekräftiger ist die Entwicklung des Rückstands. Beim ersten Saisonrennen in Australien lag Isack Hadjar nur 0,785 Sekunden hinter der Pole-Position. Der Abstand vergrößerte sich in China auf 0,938 Sekunden und in Japan auf 1,2 Sekunden. Der RB22 stagniert nicht – er fällt mit jedem Rennen hinter die Konkurrenz zurück.
Der französische Pilot, Interviewt von RACEREr ist jedoch nicht überrascht. „Angesichts der Tatsache, wie alle bis zum Schluss der letzten Saison um den Titel gekämpft haben, ist es keine Überraschung, dass sich die Entwicklung des Reglements für 2026 dadurch etwas verzögert hat.“Er erklärte: Red Bull gelang in der zweiten Jahreshälfte 2025 tatsächlich ein spektakuläres Comeback – zehn Podiumsplätze in Folge für Verstappen, darunter sechs Siege –, wobei Ressourcen auf Kosten der Vorbereitung auf das neue Reglement mobilisiert wurden. Die Verzögerung ist struktureller Natur, wird aber auch durch das Reglement verursacht, an das sich die Österreicher anpassen müssen, während sie gleichzeitig einen neuen Motor entwickeln und eine interne Umstrukturierung bewältigen, die seit dem letzten Sommer läuft.
Miami als erster Indikator
Die Frühjahrspause aufgrund der ausgefallenen Grand Prix von Bahrain und Saudi-Arabien bot Red Bull mehrere zusätzliche Entwicklungswochen – eine willkommene Gelegenheit. Das Team absolvierte einen Filmtag in Silverstone mit einem modifizierten RB22, der unter anderem mit neuen, kantigeren Seitenkästen sowie neuen Front- und Heckflügeln ausgestattet war. Miami soll den Beginn einer schrittweisen Gewichtsreduzierung markieren.
Regisseur Laurent Mekies hat keinen Zweifel an den Fähigkeiten seines Teams und seiner Fahrer in einem Interview gegeben an AUTOhebdo : „Wir sind überzeugt, dass Max sofort ganz oben mitspielen wird, sobald wir ihm ein konkurrenzfähigeres Auto zur Verfügung stellen können, mit dem er sein volles Potenzial ausschöpfen kann. […] Max ist nicht außen vor. Er ist mittendrin, arbeitet mit uns zusammen und hilft uns, Probleme zu lösen und die nötigen Lösungen zu finden. Er ist der beste Sensor, den wir im Auto haben, und wir nutzen sein Potenzial voll aus.“
„Ich glaube nicht, dass es weit ist.“
Isack Hadjar seinerseits geht dieses neue Kapitel mit einer Begeisterung an, die seine erste Saison in F1 Es erlaubte ihm nicht, sich selbst zu testen. In seiner Rookie-Saison 2025 bei Racing Bulls stieß er zu einem Team am Ende seines Entwicklungszyklus, ohne jegliche Möglichkeit, die technische Ausrichtung des Autos zu beeinflussen. Die Situation ist nun grundlegend anders. „Man bringt neue Teile ins Auto ein und gibt den Ingenieuren die richtige Richtung vor. Das ist eine viel spannendere Herausforderung, als einfach nur das Beste aus einem Auto herauszuholen, das sich nicht verändert.“, Er sagte zu RACERWas die mittelfristigen Aussichten betrifft, bleibt er in der Offensive: „Unser Aufstieg zur Macht kann der schnellste aller Teams sein. Ich glaube nicht, dass das unrealistisch ist – ich halte es für realistisch, und genau das werden wir versuchen zu erreichen.“
Miami wird die ersten verlässlichen Daten über die Auswirkungen der RB22-Upgrades im realen Fahrbetrieb liefern. Sollten sich die Verbesserungen bestätigen, wird der Große Preis von Kanada vom 22. bis 24. Mai auf dem Circuit Gilles-Villeneuve ein zweiter direkter Test sein – auf einer völlig anderen Strecke, wo die Motorleistung entscheidend ist. Andernfalls wird die Frage nach Verstappens Zukunft im Team, die durch den angekündigten Abschied seines Renningenieurs Gianpiero Lambiase bereits neu entfacht wurde, erneut aufkommen. McLaren 2028 dürfte der Fokus im Fahrerlager noch stärker auf den Ergebnissen selbst liegen. Sollte Red Bulls Fortschritt mit noch größeren Verbesserungen der Konkurrenz einhergehen, könnte die Saison 2026 schnell zu einer geduldigen Übergangsphase werden, während man die nächsten Monate der Weiterentwicklung abwartet.
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Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
29 um 04:2026 Uhr
Fehler im Text… Ich sitze auf meiner Terrasse in der prallen Sonne… Der korrekte Text, die zahlreichen Modifikationen an diesem Einsitzer und dieser Flügel… Magisch… ‼️ 😎
Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
29 um 04:2026 Uhr
Die Änderungen an diesem Monopoly-Spiel zu sehen und diesen Flügel… magisch… im Rennen zu erleben, wird zeigen, ob RBR wieder ganz oben mitfahren kann und ob Max seine Motivation wiedergefunden hat…!!!! 😎👀😉 alainkf1@pt.lu