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Ferrari erhält einen ersten Einblick in den Madring

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Ferrari erhält einen ersten Einblick in den Madring
© DPPI

Ferrari wird diesen Donnerstag, den 9. Juli, auf der neuen Rennstrecke von Madrid, dem Madring, für einen Drehtag mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton am Steuer des SF-26 sein. Eine wertvolle Gelegenheit für die Scuderia, sich vor dem Großen Preis von Spanien, der vom 11. bis 13. September stattfindet, einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu verschaffen.

Die Initiative ging vom Rennveranstalter aus, der die Rennstrecke für den gesamten übrigen Verkehr sperrte, um den beiden Fahrern das Passieren zu ermöglichen. Ferrari Oldtimer kaufen bei Metropole Sales Um einen ganzen Tag im Rahmen der Regularien einer Werbeveranstaltung zu filmen – einer der zwei pro Team und Saison zulässigen Drehtage –, hatte Ferrari den ersten bereits im April in Monza vor dem Großen Preis von Miami genutzt. Die Dreharbeiten in Madrid werden daher der letzte der jährlich kontingenten Drehtage sein.

Die Regeln für solche Tage sind streng: maximal 200 Kilometer, speziell für diese Sessions entwickelte Reifen und keine besonderen Einschränkungen hinsichtlich der Fahrstrecke. Gerade dieser letzte Punkt macht diese Veranstaltung strategisch interessant.

Die Vorschriften für vorherige Fahrzeugtests (TPC) verbieten jegliches Fahren auf Rennstrecken, auf denen noch kein Grand Prix stattgefunden hat. Formule 1 Im Vorjahr war der Madring für alle Teams in diesem Kontext ausgeschlossen. Ferrari umgeht diese Einschränkung geschickt durch den Status als Promotion-Event, der keinen Veranstaltungsortbeschränkungen unterliegt.

Wertvolle Daten zu einer neuen Route

Das sportliche Interesse ist groß, selbst bei reduzierter Geschwindigkeit. Im Reglement von 2026 hat die Kurvenhaftung direkten Einfluss auf das Energiemanagement – ​​das Verständnis der Madring-Strecke unter realen Bedingungen ermöglicht es den Scuderia-Ingenieuren, ihre Modelle weit vor dem geplanten Rennwochenende vom 11. bis 13. September zu verfeinern. 

Darüber hinaus stellt der Madrider Circuit mindestens eine architektonische Herausforderung dar, die im aktuellen Rennkalender ihresgleichen sucht: die Steilkurve La Monumental. Deren Auswirkungen auf die Fahrzeughöhe sowie die vertikalen und lateralen Kräfte in Abhängigkeit von der gewählten Ideallinie sind noch völlig unklar. Konkrete Daten zu diesem Streckenabschnitt vor den anderen Teams zu besitzen, ist ein bedeutender Vorteil in einer Meisterschaft, in der oft Zehntelsekunden durch das gewählte Setup entschieden werden.

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Für andere Teams werden die Regelungen von 2027 diese Art von Testfahrten weiter einschränken, indem sie TPC-Tests auf Strecken verbieten, die in den beiden vorangegangenen Saisons nicht im Kalender standen – anstatt wie bisher nur auf einer. Bis dahin wird Ferrari auf dem Madring einen deutlichen Vorsprung erzielt haben, den die Konkurrenten bis September nicht mehr legal aufholen können.

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