Das Wochenende in Shanghai war geprägt von mehreren neuen technischen Entwicklungen auf dem Auto de Ferrari Oldtimer kaufen bei Metropole SalesBereits in den ersten freien Trainingssitzungen auf dem Shanghai International Circuit präsentierte das italienische Team zwei aerodynamische Verbesserungen, die im Fahrerlager schnell für Aufsehen sorgten. Die erste war ein neuartiges Heckflügelkonzept, das sich im Niedrigwiderstandsmodus vollständig schwenken lässt. Die zweite Modifikation betraf die Fahrzeugfront: Zwei kleine Winglets wurden beidseitig des zentralen Halo-Trägers angebracht.
Diese optisch unauffälligen aerodynamischen Elemente wurden entwickelt, um die Luftströmung um das Cockpit zu verbessern. Ihr Ziel war es, den Luftstrom effizienter zum Heck des Fahrzeugs zu leiten, um die Gesamtaerodynamik zu optimieren. In der offiziellen Dokumentation, die den technischen Kommissaren vorgelegt wurde, bezeichnete Ferrari diese Ergänzung als geringfügiges Update. Laut der Scuderia sorgten diese kleinen Anbauteile lediglich für eine leichte Erhöhung des Abtriebs.
Elemente, die beim Testen und Sprinten verwendet werden
Die Miniflügel wurden in den ersten Trainingssitzungen des Wochenendes erfolgreich eingesetzt und bestanden die ersten technischen Prüfungen problemlos. Die Einsitzer von Lewis Hamilton et Charles Leclerc Sie fuhren mit dieser Konfiguration im einzigen freien Training. Ferrari entschied sich daraufhin, diese Elemente auch für das Sprintrennen am Samstag beizubehalten, da man den aerodynamischen Vorteil als gerechtfertigt ansah. Die Situation änderte sich jedoch zwischen dem Sprintrennen und dem Hauptqualifying. Beide Fahrzeuge erschienen ohne diese aerodynamischen Anbauteile auf der Strecke, die das Team vor dem Einfahren in den Parc fermé entfernt hatte. Unter diesen Umständen konnten die Miniflügel für den Grand Prix am Sonntag nicht mehr montiert werden.
D'après Das RennenDer Rückzug erfolgte nach Diskussionen zwischen Ferrari und der FIA über die Auslegung des technischen Reglements. Das Reglement erlaubt zwar die Anbringung aerodynamischer Verkleidungen um den Halo, diese Elemente müssen jedoch in klar definierten Bereichen platziert werden. Insbesondere müssen die Teile ein zulässiges Volumen nicht überschreiten und bestimmte Formvorgaben erfüllen. Die von Ferrari eingeführten Mini-Flügel schienen an der Grenze dieser Regelauslegung zu liegen. Obwohl das Auto nach dem Sprintrennen die technische Abnahme bestanden hatte, wollte das italienische Team jegliche Kontroverse vermeiden.
Eine Debatte, die sich fortsetzen könnte
Da der durch diese Elemente erzielte Zeitgewinn relativ gering ist und auf nur wenige Hundertstelsekunden geschätzt wird, hielt Ferrari es offenbar für unnötig, eine offizielle Herausforderung oder einen Protest eines Konkurrenten zu riskieren. Die Gespräche zwischen Ferrari und der FIA werden voraussichtlich fortgesetzt, um die Legalität dieser Lösung endgültig zu klären. Das Thema betrifft nicht nur das italienische Team. Sollten diese Anbauteile als regelkonform bestätigt werden, könnten andere Teams versucht sein, ihre eigenen Vorrichtungen in diesem Bereich des Halo zu verbessern.
Die FIA bleibt vorsichtig, um eine unkontrollierte Zunahme aerodynamischer Lösungen in einem Bereich zu vermeiden, der ursprünglich für die Fahrersicherheit konzipiert wurde. Während der Einsatz der Miniflügel für den Rest der Saison noch ungewiss ist, wird Ferrari voraussichtlich beim nächsten WM-Lauf, dem Großen Preis von Japan auf dem Suzuka Circuit, seinen neuen Heckflügel weiter testen, um vor einem möglichen Renneinsatz weitere Daten zu sammeln.
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Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
17 um 03:2026 Uhr
Ausgezeichnete Idee! Sie zeigt, dass sich die Regeln schnell ändern lassen, wenn wir es wollen. FIA 👏. Fahrersicherheit hat absolute Priorität! ‼️😎👀👍 Alain Féguenne F1 Competitions - 24 Stunden von Le Mans - WEC
Haag
17 um 03:2026 Uhr
Ich verstehe die Position der FIA; der Halo soll den Fahrer vor von außen kommenden Objekten (Rad, Kohlefaserteil usw.) schützen. Wir erinnern uns an den Unfall zwischen Hamilton und Verstappen, bei dem der Red Bull fast direkt auf dem Kopf des Mercedes-Fahrers landete. Hier werden nun Elemente entlang der Achse hinzugefügt, die beim Aufprall zu Geschossen werden könnten (ich bin mir nicht sicher, ob das Visier stark genug ist, um Kohlefaserteilen mit über 250 km/h standzuhalten).