Esteban Ocon feiert seinen ersten Sieg in Suzuka: „Wir haben das Potenzial des Autos voll ausgeschöpft.“

Endlich für seine Anstrengungen belohnt, holte Esteban Ocon in Japan seine ersten Punkte der Saison. Im Gespräch mit Canal+ blickte der Franzose auf ein Rennen zurück, das er insgesamt dominierte, das aber durch den unglücklichen Zeitpunkt des Safety-Cars getrübt wurde.

veröffentlicht 29/03/2026 à 11:08

Zoé Ledent-Mouret

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Esteban Ocon feiert seinen ersten Sieg in Suzuka: „Wir haben das Potenzial des Autos voll ausgeschöpft.“

© Florent Gooden / DPPI

Esteban Okon Er musste bis Suzuka 2026 warten, um seine ersten Punkte zu holen, doch der Franzose ließ sich diese nicht entgehen. Aus dem Mittelfeld gestartet, ging er sein Rennen methodisch an und nutzte ein gutes Tempo zu Beginn, um sich nach vorne zu arbeiten und eine vielversprechende Position zu erreichen. „Der erste Teil des Rennens war gut. Ich habe versucht, Max am Anfang zu folgen. Wir konnten uns nach vorne arbeiten und einige Autos überholen.“

Der positive Schwung wurde jäh durch den Einsatz des Safety-Cars unterbrochen, nachdem sein Teamkollege Oliver Bearman heftig von der Strecke abgekommen war – und zwar zu einem strategisch ungünstigen Zeitpunkt. „Wir waren gut positioniert, aber leider kam das Safety-Car zum falschen Zeitpunkt. Ich bin froh, dass Ollie okay ist. Es ist trotzdem ärgerlich, denn drei Runden früher oder später hätte es das ganze Rennen verändert. Ich habe dadurch zwei Positionen verloren.“

Im Verkehr festzustecken, gelingt es Ocon zwar, den Schaden zu begrenzen, doch seine Ambitionen werden nach unten korrigiert, insbesondere gegen Racing Bulls. „Ich schaffe es zwar, einen Punkt zurückzuerobern, aber dann gerate ich hinter Liam in Bedrängnis und kann mich deshalb nicht in den Kampf zwischen Pierre und Max einmischen. Ich hätte gern gesehen, was wir hätten tun können, um sie aufzuhalten.“ Ein frustrierendes Szenario, zumal das Tempo durchaus Potenzial bot. Dennoch konzentriert sich der Franzose lieber auf die positiven Aspekte eines insgesamt erfolgreichen Wochenendes. „Ich bin etwas enttäuscht, aber es gibt dennoch viele positive Aspekte an diesem Wochenende. Wir haben das Potenzial des Autos voll ausgeschöpft, daher hoffe ich, dass wir an den kommenden Wochenenden noch mehr Leistung zeigen können.“

„Das wird für alle gut sein.“

Abgesehen vom Ergebnis selbst bestätigt dieser erste Punktegewinn den Gesamtfortschritt des Teams in einem konstant starken Peloton. Er bildet eine vielversprechende Grundlage für die bevorstehende, wohlverdiente Rennpause. „Es wird für alle gut sein, Zeit zu haben, diese ersten drei Rennen zu analysieren, was gut und was weniger gut lief. Wir werden versuchen, nach der Pause stärker zurückzukommen und vielleicht sogar einige Verbesserungen am Auto vorzunehmen.“

Nach einem intensiven Saisonstart betont Ocon auch die Notwendigkeit, in einem besonders anspruchsvollen Umfeld neue Kraft zu tanken. „Für uns geht es darum, uns neu zu formieren. Wir müssen unsere Batterien wieder aufladen. Es fühlte sich wirklich an wie zwei Saisons in einer. Uns gefallen die Umstände dieser Pause nicht, aber sie kommt trotzdem zum richtigen Zeitpunkt.“ Diese ersten Punkte geben seiner Saison endlich den nötigen Schwung, und er hofft, nach dem Neustart darauf aufbauen zu können, sich regelmäßig in den Top 10 zu etablieren.

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Bemerkungen

1 Kommentare)

Yves-Henri RANDIER

29 um 03:2026 Uhr

Mal hat Antonelli Glück mit dem Safety Car, mal hat Ocon (und einige andere) Pech – das ändert sich von Grand Prix zu Grand Prix!

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