Vor hundert Jahren, im Jahr 1926, zwei Peugeot Die 174S nahm an dem teil, was damals als „Grand Prix von …“ bezeichnet wurde.Ausdauer Ein Jahrhundert später, fast auf den Tag genau, werden die Peugeot 9X8 mit den Startnummern 93 und 94 auf dem Circuit des 24 Heures an den Start gehen und damit die einzigartige Verbindung zwischen der Marke mit dem Löwen und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans fortschreiben. 44 Teilnahmen, drei Siege – 1992, der historische Dreifachsieg der 905er 1993 und der Doppelsieg des 908 HDi FAP 2009 – und eine nahezu ununterbrochene Präsenz als Hersteller oder Motorenlieferant: Peugeot gehört zur Le-Mans-Familie, und die Ausgabe 2026 ist ihr feierlichster Höhepunkt.
Für Emmanuel Esnault, den Teamdirektor, geht es um mehr als nur den sportlichen Bereich. „Die Teilnahme an dieser Sonderausgabe, die anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Teilnahme der Marke stattfindet, verleiht unserem Engagement noch mehr Bedeutung. Wir sehen uns als Hüter dieses Erbes und haben den Wunsch, es lebendig zu erhalten und seinen Platz in der Gegenwart und Zukunft zu sichern.“ Peugeot-Chef Alain Favey teilt diese Vision: " Dieses Jahr, Le Mans 2026 wird weit mehr als nur ein Rennen sein. Es wird ein großes Fest unseres Erbes und unserer Zukunft sein.
Eine ermutigende sportliche Dynamik
Das Jubiläum spielt zwar eine zentrale Rolle in der Teamkommunikation, doch die sportlichen Ambitionen sind durchaus real. Nach dem Debüt des Hypercars, das von den Schwierigkeiten eines 9X8 ohne konventionellen Heckflügel geprägt war – ein gewagtes aerodynamisches Wagnis, das lange Zeit die Leistung beeinträchtigte –, hat das Fahrzeug eine bedeutende Weiterentwicklung durchlaufen.
Die Rennen in Imola und Spa-Francorchamps bestätigten die Fortschritte sowohl im Qualifying als auch im Renntempo, und das Team geht mit neuem Selbstvertrauen nach Le Mans. „Die seit dem Ende der Saison 2025 beobachteten Fortschritte spiegeln eine positive Dynamik wider.“Das Team betont: In einem Feld von achtzehn Hypercars bleibt das Anpeilen der vorderen Plätze ein ambitioniertes Ziel – aber realistischer als noch vor einigen Monaten.
Paul Di Resta, der sich die Nummer 93 9X8 mit Nick Cassidy und Stoffel Vandoorne teilt, fasst die Mentalität der Gruppe zusammen: „Ich denke, wir sind besser vorbereitet als in den Vorjahren. Wir haben gut im Simulator gearbeitet, das Auto ist zuverlässig, das Team ist bereit.“ Vandoorne seinerseits ordnet das Thema wieder in seinen Kontext ein: „Vor allem wegen der 24 Stunden von Le Mans engagieren sich Hersteller wie Peugeot im Langstreckenrennsport.“
Klare Ziele
In Ausgabe Nummer 94, Loïc Duval Er kehrt zu einem Rennen zurück, das er als Heimspiel betrachtet – er stammt aus Chartres, nur 130 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. An seiner Seite wird Malthe Jakobsen Dänemark bei einem traditionsreichen Rennen für nordische Fahrer, insbesondere für Tom Kristensen, vertreten.
Theo Pourchaire, der während seiner Zeit an der FFSA Academy in Le Mans aufwuchs und dort sein Abitur machte, wird nach einer Erfahrung in der LMP2-Klasse im vergangenen Jahr mit Algarve Pro Racing sein erstes Le-Mans-Rennen in der Hypercar-Klasse bestreiten. „Als Franzose in Le Mans in einem französischen Auto zu fahren, insbesondere zum hundertjährigen Jubiläum der Marke… Das setzt mich schon etwas unter Druck, ich würde wirklich gerne ein gutes Ergebnis erzielen.“
Für die Fans hat Peugeot ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt: Im Herstellerdorf wird der neue E-208 GTi präsentiert, im Open-Air-Kino werden Kultfilme aus der Automobilgeschichte gezeigt – Rush, Le Mans '66, Gran Turismo, Taxi – und als Höhepunkt findet am Samstag, den 13. Juni, eine große historische Parade mit zwanzig legendären Renn- und Serienfahrzeugen aus der Geschichte der Löwenmarke statt. Das Rennen startet um 16:00 Uhr mit dem Startsignal von Sir Mark Cavendish. Hundert Jahre und einen Tag nach dem Peugeot 174S gehen die 9X8-Modelle bei der 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans an den Start und hoffen, ganz oben auf dem Podium zu stehen.
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