Die vierte Stufe von RallyeDie Rallye Portugal verhinderte, dass Nasser Al-Attiyah seine Titelambitionen wiederbeleben konnte. Nachdem er am Vortag aufgrund eines Batterieproblems, das ein Aufladen verhinderte, auf einer Wertungsprüfung ausgeschieden war und dadurch eine hohe Strafe erhalten hatte, geht der Dacia-Pilot mit einer ganz anderen Dynamik ins Rennen als erhofft. Der Titelverteidiger und aussichtsreiche Sieger muss nun in dieser besonders anspruchsvollen Rallye versuchen, den Schaden zu begrenzen.
Diese vierte Etappe gewann João Ferreira vor Sébastien. LoebDie Bedingungen stellten die Teams erneut vor große Herausforderungen. Schlamm, tückische Abschnitte und wechselnder Grip erforderten Konstanz. Für den katarischen Fahrer ging es jedoch nicht mehr nur um Leistung: Nach den technischen Problemen des Vortages bestand die größte Herausforderung darin, ohne weitere Risiken die Ziellinie zu erreichen. „Ja, die Wertungsprüfung war ziemlich knifflig, nicht einfach, aber es geht schon. Wir gehen kein Risiko ein, wir versuchen einfach, nach der gestrigen langen Pause ins Ziel zu kommen. Aber nun ja, es sieht so aus, als würde diese Rallye nicht leicht für uns werden. Wir versuchen, einen guten Rhythmus zu finden, auch für morgen, den letzten Tag. Wir werden sehen.“
Eine vorsichtige Herangehensweise, die die Situation eines Fahrers widerspiegelt, der in der Gesamtwertung weit zurückliegt und seine ursprünglichen Ambitionen nicht mehr erfüllen kann. Während Sébastien Loeb die Gesamtwertung vor der letzten Etappe mit einem komfortablen Vorsprung souverän anführt, muss sich Nasser Al-Attiyah in der Schlussphase der Rallye mit einer zurückhaltenderen Rolle begnügen. Vor dem letzten Abschnitt ist das Ziel klar: seinen Rhythmus wiederzufinden, Erfahrungen unter schwierigen Bedingungen zu sammeln und vor allem einen weiteren technischen Ausfall bei einem Event zu vermeiden, das ihm seit Tagen keine Ruhepause gönnt.
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