Die Bergmeisterschaft startete Ende April mit dem Rechberg-Bergrennen in Österreich, einem wahren Pilgerort für Fans dieser Disziplin. Jedes Jahr lockt die Veranstaltung Zehntausende Zuschauer an, die die Gelegenheit nutzen, die besten europäischen Bergrennfahrer in Aktion zu erleben. Der amtierende Europameister Christian Merli (Nova Proto NP01 V8) glänzte am 25. und 26. April und gewann das erste Saisonrennen vor Kevin Petit (Nova Proto NP01 Turbo), der im Vorjahr Dritter geworden war. Der Franzose legte mit einem Gaststart beim Bergrennen Saint-Jean-du-Gard – Col Saint-Pierre in Frankreich einen guten Saisonstart hin und gewann vor seinen ehemaligen Rivalen. Auch in diesem Jahr nimmt der Elsässer an der gesamten Europameisterschaft teil. Der Tscheche Petr Trnka, ebenfalls am Steuer eines Nova Proto NP01, komplettierte das Podium in Rechberg.
Berg-Europameisterschaft: Ronnie Bratschi gewinnt in der Kategorie der geschlossenen Fahrzeuge
Anders als bei französischen Bergrennen gilt bei den europäischen Läufen der „Leistungsfaktor“, der die Fahrzeuge anhand ihres Hubraums und ihrer potenziellen Leistung in Gruppen einteilt. Daher starten die drei zuvor genannten Fahrer seit 2025 in der Gruppe P1 der Kategorie 2, die den leistungsstärksten offenen Fahrzeugen entspricht. In der Kategorie 1, dem französischen Äquivalent der Produktionsklasse, reichen die geschlossenen Fahrzeuge von Gruppe 5 bis Gruppe 1, wobei letztere die Topmodelle repräsentiert. Der tschechische Fahrer Ronnie Bratschi sicherte sich mit seinem aufgeladenen Mitsubishi Lancer Evo VII RS den Gesamtsieg in Kategorie 2 und Gruppe 1 beim ersten Lauf, vor dem Lokalmatador Nikolay Zlatkov (Audi Quattro Pikes Peak) und dem Schweizer Fahrer Reto Meisel (Mercedes-Benz SLK 340). Die nächste Runde der Saison, die Subida al Fito, findet am 09. und 10. Mai in Spanien statt.
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