Mohammed Ben Sulayem möchte die Amtszeitbegrenzung für den FIA-Präsidenten aufheben

Der FIA-Präsident möchte die Statuten des Verbandes ändern, die die Amtszeit des Präsidenten auf zwölf Jahre begrenzen.

veröffentlicht 28/05/2026 à 13:09

Gautier Calmels

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Mohammed Ben Sulayem möchte die Amtszeitbegrenzung für den FIA-Präsidenten aufheben

Auf dem besten Weg, es zu bleiben

FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem möchte die Statuten des Motorsport-Weltverbandes ändern und die derzeitige Amtszeitbegrenzung für das Präsidentenamt aufheben. Diese Änderung würde es dem 64-jährigen Emirati ermöglichen, über die derzeitige zwölfjährige Amtszeit hinaus im Amt zu bleiben, obwohl diese Möglichkeit nicht explizit erwähnt wurde. Nach den geltenden Regeln beträgt die Amtszeit des Präsidenten vier Jahre und kann maximal zweimal, also insgesamt dreimal, verlängert werden. Da bin Sulayem im vergangenen Dezember ohne Gegenkandidaten wiedergewählt wurde, könnte er seine Präsidentschaft an der Spitze des Internationalen Automobilverbandes somit verlängern.

Der Vorschlag wird im nächsten Monat auf der FIA-Generalversammlung zur Abstimmung gestellt. Laut mehreren Beobachtern ist seine Annahme wahrscheinlich. In einer von der BBC übermittelten ErklärungEin Sprecher der FIA erklärt, dass diese Reform darauf abzielt, die Governance-Regeln zwischen den verschiedenen Gremien der Organisation, einschließlich der Welträte und des Senats, zu harmonisieren.

Vorteile und natürlich Verachtungdrei

Diese Initiative hat jedoch erhebliche Kritik hervorgerufen. Tim Mayer, ein ehemaliger potenzieller Kandidat für das FIA-Präsidentenamt, ist der Ansicht, dass Amtszeitbegrenzungen „eine grundlegende Garantie für gute Regierungsführung“ darstellen. Er hält sie für unerlässlich, um eine übermäßige Machtkonzentration zu verhindern und einen Führungswechsel zu gewährleisten.

Die Debatte findet inmitten ohnehin angespannter Beziehungen zur FIA-Führung statt. Mehrere potenzielle Kandidaten wurden bei der letzten Wahl von der Kandidatur ausgeschlossen, vor allem aufgrund von Regeln, die hinsichtlich der Zusammensetzung der Vizepräsidententeams als zu restriktiv galten. Zwei weitere Satzungsänderungen könnten die Entstehung einer Opposition künftig zusätzlich erschweren.

Die vorherige Präsidentin, Jean Todt, hatte die Amtszeitbegrenzung auf drei Perioden eingeführt. Diese Entscheidung folgte auf die lange Amtszeit von Max Mosley, der von 1993 bis 2009 im Amt blieb und dessen letzte Amtszeit zu zunehmenden Spannungen mit Bauunternehmen geführt hatte.

LESEN SIE AUCH: Jean Todt rechnet mit Mohammed Ben Sulayem ab

Gautier Calmels

Journalist MotoGP, Nascar, Rallye Frankreich, Endurance und Classic... Unter anderem.

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Bemerkungen

5 Kommentare)

A

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)

28 um 05:2026 Uhr

Wann tritt dieser Typ endlich zurück? So ein Idiot, so ein Aufschneider, so ein Vollidiot... worauf warten wir noch? 😎👎

Yves-Henri RANDIER

28 um 05:2026 Uhr

Sollten noch Zweifel bestanden haben, so sind diese nun ausgeräumt: MBS ist in der Tat ein autokratischer Diktator!

J

JO ORTIZ

28 um 05:2026 Uhr

In den Golfstaaten ist das Wort Demokratie schon lange aus dem Wörterbuch verschwunden.

C

Champagnerhersteller

28 um 05:2026 Uhr

Demokratie nach Herrn Sulayem...

H

Hilton Leon

28 um 05:2026 Uhr

Im Jahr '68 riefen wir: Zehn Jahre sind genug! Umso mehr gilt das jetzt für die zwölf Jahre.

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