Der letzte Tag der 35. Auflage erfüllte alle Erwartungen. Die 240 Teilnehmer starteten frühmorgens in Pau und begaben sich auf eine Reise ins Baskenland, vorbei an drei Zeitwettbewerben, die sich in Art und Umgebung deutlich unterschieden.
Die erste Etappe, auf den kurvenreichen Straßen der Coteaux de Gascogne, einer 10,4 Kilometer langen Strecke zwischen Tälern und Weinbergen, sah Hernan Dietrich und Gabriel Mocciola am Steuer ihres Wagens in der Kategorie Gleichmäßigkeit triumphieren. Porsche 911 2.2L S. In der VHC-Wettbewerbsklasse dominierten Pierre Thiriet und Philippe Lenoir die Sonderprüfung in ihrem Jaguar E-Type 3.8 – ein erster Erfolg, der nicht der letzte des Tages für das französische Duo sein sollte.
Auf dem Nogaro-Rundkurs, dem Schauplatz des letzten Showdowns der Ausgabe, sicherten sich Dominique Poels und Rodolphe Le Strat den Sieg in der Gleichmäßigkeitswertung an Bord ihres Mercedes-Benz 300 SL. Thiriet und Lenoir dominierten erneut die VHC-Wettbewerbswertung und bestätigten ihre Position auch am letzten Tag. Die dritte und letzte Wertungsprüfung, die in Unter-Navarra in der charakteristischen Kulisse des Baskenlandes stattfand, sah Jack Oxenford und Ricardo Diaz im Porsche 911 Carrera RS 2.7 den Sieg in der Gleichmäßigkeitswertung erringen, während Thiriet und Lenoir ihren dritten Sieg in Folge in der VHC-Wettbewerbswertung einfuhren – ein nahezu perfekter Sonntag für das Team.
Die großen Gewinner der Ausgabe
Nach fünf Wertungsprüfungen und vierzehn Zeitläufen gingen Emile Breittmayer und Stéphane Prévot am Steuer ihres Ford GT40 als Sieger der VHC-Wettbewerbswertung hervor – dasselbe Team, das bereits bei der ersten Wertungsprüfung in Nevers Magny-Cours geglänzt hatte. In der VHC-Gleichmäßigkeitswertung sicherten sich Martin H. Sucari und Francisco Sucari im Porsche 911 2.0L den Gesamtsieg.
In den anderen Wettbewerbskategorien triumphierten Florian Feustel und Katrin Becker in der Gruppe G mit ihrem Porsche 911 2.3L ST, während Florent Jean und Yves Jean in den Klassen H/I/J mit ihrem Porsche 911 Carrera RS 3.0 gewannen. Der Performance-Index ging an Pierre Macchi und Isabelle Martrou in ihrem Alfa Romeo Giulietta Sprint Speciale 1300 – eine verdiente Belohnung für ein Team, das mit einem deutlich bescheideneren Fahrzeug als die Konkurrenz unterwegs war. In der Gleichmäßigkeitswertung gingen die Kategorien G und H/I/J an Dietrich-Mocciola bzw. Oxenford-Diaz, die beide auf dieser letzten baskischen Etappe geglänzt hatten.
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