Das Pariser Gericht genehmigt die FIA-Wahlen; Laura Villars wurde im Februar angehört.

Die für den 12. Dezember 2025 angesetzten FIA-Wahlen wurden vom Pariser Gericht bestätigt. Mohammed Ben Sulayem bleibt damit Präsident, während Laura Villars ihren Kampf fortsetzt.

veröffentlicht 04/12/2025 à 13:39

Louise vom Herrenhaus

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Das Pariser Gericht genehmigt die FIA-Wahlen; Laura Villars wurde im Februar angehört.

© DPPI

Die Würfel sind gefallen. Das Pariser Gericht hat grünes Licht für die Präsidentschaftswahlen des Internationalen Leichtathletik-Weltverbandes (FIA) gegeben. Der einzige zugelassene Kandidat ist damit seiner Wiederwahl sicher. Eine Lücke im Listenverfahren des FIA-Präsidenten hatte es dem seit 2021 amtierenden Präsidenten Mohammed bin Sulayem zunächst ermöglicht, als einziger Kandidat anzutreten. Mit der Entscheidung des Pariser Gerichts scheint der Wahlausgang nun zugunsten des gebürtigen Dubaiers besiegelt.

Um für das Amt des FIA-Präsidenten zu kandidieren, muss jeder Kandidat eine gemäß den Bestimmungen erstellte Präsidentschaftsliste einreichen. Diese Liste muss einen Senatspräsidenten, einen Vizepräsidenten für Motorsport und Tourismus, einen Vizepräsidenten für Sport sowie sieben regionale Vizepräsidenten für Sport enthalten. Diese regionalen Vizepräsidenten sind ihrerseits berechtigt, dem Weltrat des Motorsports (WMC) anzugehören und müssen verschiedene Regionen vertreten. Es ist zudem untersagt, gleichzeitig auf mehr als einer Präsidentschaftsliste zu stehen.

LESEN SIE AUCH > Die FIA ​​bestätigt: Mohammed Ben Sulayem ist der einzige zulässige Kandidat für das Präsidentenamt.

Das voreingenommene Wahlsystem der FIA

Das Problem ist folgendes: Für Südamerika hat die FIA ​​nur eine Vizepräsidentin für Sport genehmigt. Es handelt sich um Fabiana Ecclestone, Ehefrau von Bernie Ecclestone, einem glühenden Anhänger von Mohammed Ben Sulayem. Zwei weitere Kandidaten, Virginie Philippot und Tim Mayer, mussten ihre Kandidaturen aufgrund dieser Regelung ebenfalls zurückziehen.

Die seit September kandidierende Laura Villars hoffte weiterhin, die FIA-Präsidentschaftswahlen am 12. Dezember 2024 im usbekischen Taschkent durch eine Anfechtung der Wahlordnung zu verhindern. Trotz ihrer Bemühungen gab das Pariser Gericht dem Motorsport-Weltverband grünes Licht. Das französische Gericht erklärte die Klage der Schweizer Kandidatin jedoch für berechtigt.

Der Richter gewährte ihm eine weitere Anhörung, die für den 16. Februar 2026 angesetzt ist. Dies soll eine Überprüfung des demokratischen Prozesses der FIA ermöglichen. Der Richter entschied in nichtöffentlicher Sitzung, dass dieser Streitfall in die Zuständigkeit des Gerichts erster Instanz fällt, und wir werden daher den Fall gegen die FIA ​​vor den Richtern erster Instanz weiterverfolgen. Die erste Anhörung ist für den 16. Februar 2026 angesetzt. " erklärt Anwältin Robin Binsard.

« Die folgende Entscheidung könnte direkte Auswirkungen auf die Legitimität der Wahl und auf die zukünftige Führung der FIA haben. „ heißt es in der Pressemitteilung von Laura Villars.“

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Bemerkungen

4 Kommentare)

G

Wilhelm B.

06 um 12:2025 Uhr

Interessant, aber … wer genau ist dieser mysteriöse „Me Robin Binsard“, den Louise du Manoir uns ohne Umschweife vorsetzt? Er ist Laura Villars’ Anwalt. Ich persönlich hätte mir wohl jemand anderen gesucht – aus Angst, im Wartezimmer auf seine anderen Mandanten zu treffen (laut seiner Wikipedia-Seite: der Rapper Mister You alias Younes Latifi, Patrick Balkany, Guillaume Soro, Aurane Reihanian, Pavel Durov, der Künstler Richard Orlinski oder der ehemalige Minister Damien Abad).

V

Vincent Moyet

05 um 12:2025 Uhr

Eine Wahl wie in einer Bananenrepublik... Das ist großartig für die Glaubwürdigkeit der FIA!!

A

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)

04 um 12:2025 Uhr

Eine… Farce… ‼️ Ungeheuerlich… !!!!!! 😎👀🤨👀👎

Yves-Henri RANDIER

04 um 12:2025 Uhr

Nun, der emiratische Autokrat wird wiedergewählt werden, eine Schande für die FIA ​​und den Motorsport. Doch das Pariser Gericht hat ein Verfahren gegen die FIA ​​angeordnet, um die Rechtmäßigkeit der Wahl vom 12. Dezember in Taschkent zu klären. Dies könnte das Ergebnis rückwirkend infrage stellen. Wird MBS seine Anhänger mobilisieren, um das Pariser Gerichtsgebäude zu stürmen, so wie ein gewisser Don Snoozie Taco (von seinen Freunden auch Piggy genannt) im Januar 2021 das Kapitol gestürmt hat?

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