Monaco markiert einen Wendepunkt im Rennkalender. Nach zwei aufeinanderfolgenden Sprintwochenenden in Miami und Kanada kehrt das Format auf den Straßen des Fürstentums zu seiner klassischen Form zurück – was es zu keinem gewöhnlichen Wochenende macht. Allan McNish, Renndirektor des deutschen Teams, bringt es so auf den Punkt: „Monaco ist eine einzigartige Herausforderung: Es erfordert vom Team und den Fahrern von der ersten Runde an absolutes Vertrauen. Es wird für uns eine weitere Gelegenheit sein, weiter zu lernen, uns zu verbessern und als Team in die richtige Richtung voranzukommen.“
Für ein noch junges Team, das seine Maßstäbe Rennen für Rennen aufbaut, stellt die Rennstrecke von Monaco – die keinerlei Annäherungen duldet und auf der es praktisch keine Überholzonen gibt – eine besondere Herausforderung dar.
Nico Hülkenberg Er betrachtet Monaco mittlerweile als Heimrennen, nicht nur weil er wie mehr als die Hälfte des aktuellen Fahrerfelds dort lebt, sondern auch wegen der Anwesenheit seiner Familie und Freunde im Fürstentum. Der Deutsche ist sich daher der Anforderungen dieser Rennstrecke sehr wohl bewusst: „Man muss von der ersten Runde an seinen Rhythmus finden, denn Fehler sind nicht erlaubt und es gibt keine wirkliche Chance, sie wieder gutzumachen. Das Feld ist extrem eng beieinander, daher wird es entscheidend sein, im Qualifying gut abzuschneiden.“ Das Qualifying wird in der Tat der entscheidende Moment sein – wie so oft in Monaco, wo das Rennen größtenteils schon am Samstag entschieden wird.
Eine neue Art von Gastfreundschaft
Der Große Preis von Monaco markiert zudem das Debüt der neuen europäischen Hospitality-Abteilung von Audi, die an diesem Wochenende im Fahrerlager von Monaco eingeweiht wurde. Eine symbolträchtige Investition für ein Team, das sein Image und seine Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickelt – ein Schritt, den der Renndirektor als wichtig erachtet. „Es war viel Arbeit, und wir freuen uns alle sehr darauf, es zu erleben.“
Gabriel Bortoleto seinerseits nähert sich Monaco mit der Begeisterung eines Fahrers, der weiß, welche Bedeutung diese Rennstrecke in der Geschichte dieser Disziplin hat: „Es ist eine dieser Rennstrecken, auf denen jeder Fahrer glänzen will, sowohl wegen ihrer Geschichte als auch wegen der fahrerischen Herausforderung, die sie darstellt, und die Atmosphäre ist immer besonders. In Monaco kommt es letztendlich auf Selbstvertrauen, Präzision und die Fähigkeit an, das ganze Wochenende über in allen Belangen erfolgreich zu sein.“
Das Wochenende wird auch durch die Rückkehr der Formule 3 Nach einer langen Pause seit dem Saisonauftakt in Melbourne kehrt Freddie Slater, ein Mitglied des Audi-Nachwuchsprogramms, im Trikot der Marke mit den vier Ringen auf die Rennstrecke zurück. Seine erste Testfahrt findet am Donnerstag, dem 4. Juni, um 13:30 Uhr statt. Formule 1 wird am Freitag, den 5. Juni, im Rahmen des ersten freien Trainings um 13:30 Uhr seine ersten Runden absolvieren.
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Yves-Henri RANDIER
03 um 06:2026 Uhr
Wird die Einweihung des neuen Audi-Hospitality-Bereichs mit neuen Punkten für das Team aus Ingolstadt zusammenfallen? Das hängt alles vom Qualifying am Samstag ab, aber es ist schwer vorstellbar, dass beide Audis es in Q3 schaffen.