Audi stellt seinen Formel-1-Rennwagen, den R26, vor und erläutert die Eckpunkte des Projekts.

Das Audi R26 Concept gibt einen Vorgeschmack auf den Einstieg der Marke in die Formel 1, bevor Fahrzeug und Lackierung im Januar vollständig vorgestellt werden. Der Hersteller mit den vier Ringen bereitet sich auf sein Formel-1-Debüt vor.

veröffentlicht 12/11/2025 à 21:00

Cyprien Juilhard

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Audi stellt seinen Formel-1-Rennwagen, den R26, vor und erläutert die Eckpunkte des Projekts.

© Audi

Der 12. November wird ein Meilenstein in der Geschichte von Audi sein. Formule 1Dies ist der erste konkrete Meilenstein des Projekts des deutschen Unternehmens und gibt einen ersten Einblick in die zukünftige Teamstruktur im Jahr 2026. Der vorgestellte Audi R26, ein Konzeptfahrzeug, präsentiert sich in Grau an der Front und Rot und Schwarz am Heck, basierend auf den vier Säulen der Marke mit den Ringen: Klarheit, Technologie, Intelligenz und Emotion.

„Wir implementieren eine einheitliche Designsprache, die alle Aspekte unserer Organisation zusammenführt.“ erklärt Massimo Frascella, Designchef bei Audi. „Dieses Formel-1-Projekt ist ein Vorreiter der neuen Markenidentität, die künftig für das Formel-1-Team und für Audi insgesamt eingeführt wird.“ Der ausgesprochen geometrische Charakter des R26, der von scharfen Linien durchzogen ist, tut der unvermeidlichen Präsenz der Ringe, die insbesondere am Schornstein und am Heckflügel sichtbar sind, keinen Abbruch.

Audi, F1, R26

DPPI

Ziel: Meisterschaften bis 2030

Abgesehen vom visuellen Aspekt seines neuen AutoAudi begründete seine Entscheidung, in die Formel 1 einzusteigen, mit dem Wettbewerb selbst, aber auch mit dem finanziellen Beitrag und den erwarteten positiven Auswirkungen auf die Marke.

„Die Formel 1 ist mehr als nur Motorsport.“ verkündet Jürgen Rittersberger, Finanzvorstand der Audi AG. „Es ist Entertainment, Emotion, Technologie – und auch eine Herausforderung. Doch genau diese Kombination bringt uns unserem Ziel näher: neue Kunden für Audi zu begeistern. Dank der Reichweite der Formel 1 haben wir die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen, insbesondere junge Menschen, in deren Zielgruppe die Formel 1 ein starkes Wachstum verzeichnet. Dank der Budgetobergrenze ist die Formel 1 zudem finanziell nachhaltiger denn je. Betrachtet man die Entwicklung der Sponsoringmöglichkeiten, die Bewertung der Teams und das gesamte Umsatzpotenzial, wird eines deutlich: Diese Entscheidung ist für Audi absolut sinnvoll – auch aus wirtschaftlicher Sicht.“

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Doch wirtschaftliche Logik ist nicht das Einzige, was Gernot Döllner, den Vorstandsvorsitzenden von Audi, leitet. Der deutsche Unternehmer ist fest entschlossen, sein neues Projekt zum Sieg zu führen, so wie Audi es in den meisten Kategorien, in denen das Unternehmen angetreten ist, geschafft hat. 24 Stunden von Le Mans und allen voran die Rallye Dakar. „Wir nehmen nicht an der Formel 1 teil, nur um dabei zu sein.“ Döllner warnt. Wir wollen gewinnen. Gleichzeitig wissen wir, dass man nicht über Nacht zum Spitzenteam wird. Es braucht Zeit, Ausdauer und das ständige Hinterfragen des Status quo. Bis 2030 wollen wir um den Weltmeistertitel kämpfen.

Der 2026er Motor ist bereit für den Einbau in den R26.

Um den Erfolg zu sichern, scheute Audi keine Mühen und bereitete seinen Markteintritt durch die Übernahme von Sauber und die Gewinnung des katarischen Staatsfonds als Investor vor. Mit der Ernennung von Mattia Binotto und Jonathan Wheatley zu Projektleitern sowie Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg wird hinter dem Steuer sitzen.

Audi, Formel 1, 2026

Audi

Technisch gesehen entwickelt Audi einen eigenen Motor, dessen Konstruktion 2022 im Werk Neuburg an der Donau begann. Am traditionsreichen Standort des Herstellers in Ingolstadt wurde das Triebwerk 2025 erstmals im Rahmen einer Rennsimulation auf einem Prüfstand getestet und anschließend bis zur Fertigstellung weiterentwickelt. Die ersten Motoren werden im Dezember aus Neuburg ausgeliefert und anschließend in die Schweiz zum historischen Hauptsitz von Sauber transportiert. Hinwil, wo die zukünftigen Einsitzer montiert werden.

Um näher an die Konkurrenz heranzurücken, hat die Marke mit den Ringen außerdem ein Technologiebüro in der „Motorsport Valley“ In Großbritannien sind fast alle Teams des Starterfelds in der Region um den Silverstone Circuit beheimatet. Diese sorgfältig organisierte Organisation muss sich nun auf der Rennstrecke beweisen, beginnend mit den für Ende Januar geplanten Tests in Barcelona.

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Bemerkungen

3 Kommentare)

Yves-Henri RANDIER

14 um 11:2025 Uhr

Es ist ungewöhnlich, die Farben der Hauptsponsoren Adidas und Revolut auf dieser Lackierung nicht zu sehen. Nun ja, die Audi AG hat angekündigt, bis 2030 um Titel mitfahren zu wollen, wir werden also noch genügend Zeit haben, diese neuen Farben zu bewundern!

1

O

Omer

13 um 11:2025 Uhr

Das ist doch ein Renault-Name, oder?! 😉

A

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)

13 um 11:2025 Uhr

Ich freue mich riesig darauf, Audi in Aktion zu sehen! Sie waren schon immer erfolgreich... und für die Formel 1 ist das ein riesiger Vorteil... selbst in der aktuellen Wirtschaftslage...!!!! Rallye 🏆... DTM 🏆 USA 🏆... Dakar 🏆... usw.... 👍. 😎👀Audi👀🏆

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