Audi sammelt in Melbourne erste vielversprechende Kilometer.

Audi absolvierte an seinem ersten offiziellen Tag in der Formel 1 zwei produktive Testsitzungen im australischen Melbourne. Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sammelten zahlreiche Runden und Daten und legten damit ein solides Fundament für das neue Team.

veröffentlicht 06/03/2026 à 21:28

Zoé Ledent-Mouret

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Audi sammelt in Melbourne erste vielversprechende Kilometer.

© Xavi Bonilla / DPPI

Audis Einstieg in die Saison 2026 Formule 1 Der erste Tag des Großen Preises von Australien verlief reibungslos. Auf dem Albert Park Circuit konnte das deutsche Team in zwei ungestörten freien Trainingssitzungen ein komplettes Programm absolvieren – ein ideales Szenario für ein Team, das die Anforderungen eines Rennwochenendes erst noch kennenlernen muss.

Nico Hülkenberg Gabriel Bortoleto und Gabriel Bortoleto absolvierten daher zahlreiche Runden mit dem R26, um so viele Daten wie möglich zu sammeln. Die Ingenieure, aufgeteilt zwischen Hinwil (Schweiz), Neuburg (Deutschland) und Bicester (England) werden diese Informationen vor Samstag analysieren, um die Einstellungen zu optimieren und ein besseres Verständnis zu erlangen. Auto komplett neu.

Die reinen Ergebnisse sind für das Team zwar noch zweitrangig, geben aber bereits einen ersten Einblick in das Potenzial der Anlage. Während der ersten Sitzung, die von … dominiert wurde Charles LeclercDie Audis setzten ihr Lernprogramm in einem Feld fort, das noch an der Feinabstimmung seines Setups arbeitete. Nico Hülkenberg belegte den zehnten Platz (+1.702 Sekunden), knapp hinter seinem brasilianischen Teamkollegen auf Platz neun (+1.429 Sekunden). Am Nachmittag änderte sich die Reihenfolge im zweiten Training erneut; diesmal führte der Lokalmatador. Oskar PiastriDas deutsche Team sammelte unterdessen weiterhin wertvolle Informationen. Beide Fahrer landeten jedoch etwas weiter hinten in der Gesamtwertung, der Deutsche auf dem zwölften Platz (+1.622 Sekunden) und Gabriel Bortoleto auf dem vierzehnten (+1.939 Sekunden).

Zufriedene Piloten

Am Ende des ersten Tages zeigte sich Nico Hülkenberg zufrieden mit der geleisteten Arbeit: „Insgesamt verlief der erste Freitag der Saison gut. Das Rennen verlief ohne größere Zwischenfälle, und wir konnten eine gute Anzahl an Runden absolvieren, was zu Beginn des Wochenendes immer wichtig ist. Es gab ein paar kleinere Probleme zu beheben, aber das gehört zum Entwicklungsprozess dazu. Dies ist unsere erste Session hier mit dem neuen Auto, daher haben wir heute Abend viele Informationen zu analysieren. Wir werden alles überprüfen und sehen, was wir für morgen verbessern können, aber es ist ein guter Ausgangspunkt.“

Gabriel Bortoleto betonte seinerseits ebenfalls die Bedeutung dieser Lernphase für ein Team, das sich noch im Aufbau befindet: „Der erste Tag verlief positiv, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt. Das erste Freie Training verlief sehr reibungslos und solide, wodurch wir eine gute Ausgangsposition schaffen konnten. Im zweiten Freien Training stieß ich auf einige zusätzliche Schwierigkeiten, die wir bis morgen beheben müssen, aber das gehört bei solch neuen Regeln zum Prozess dazu.“

Der Brasilianer fügt hinzu: „In dieser Phase konzentrieren wir uns darauf, die Grundlagen zu verbessern, ein solides Fundament zu legen, bevor wir uns mit den Details befassen.“ Es gibt noch viele Aspekte am Auto und Motor, die optimiert werden müssen, und dieses Verständnis wird sich erst mit der Zeit und durch Daten gewinnen. Die Saison hat gerade erst begonnen, daher liegt die Priorität darauf, weiter zu lernen und Fortschritte zu erzielen.

Dieser australische Freitag markierte auch einen weiteren Meilenstein für Audis Nachwuchsprogramm. Der Brite Freddie Slater, der kürzlich in das Programm der deutschen Marke aufgenommen wurde, sicherte sich den dritten Platz im Qualifying. Formule 3, die Kategorie, in der er dieses Jahr mit Trident sein Debüt gibt. All dies bestätigt den Wunsch des Herstellers, ein langfristiges Projekt rund um Training und Entwicklung aufzubauen.

Für das deutsche Team bleibt das Ziel nun, diesen soliden ersten Tag in konkrete Fortschritte vor dem Qualifying umzuwandeln und gleichzeitig die für die Entwicklung des neuen Autos unerlässliche Analysearbeit fortzusetzen.

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