Aston Martin verstärkt seine Formel-1-Akademie mit zwei vielversprechenden Nachwuchstalenten.

Das britische Team hat die Aufnahme von Ava Lawrence und Roland Nagy in seine Fahrerakademie bekannt gegeben und damit seine Strategie der frühzeitigen Erkennung und Förderung junger Fahrer auf internationaler Ebene bestätigt.

veröffentlicht 10/04/2026 à 11:24

Zoé Ledent-Mouret

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Aston Martin verstärkt seine Formel-1-Akademie mit zwei vielversprechenden Nachwuchstalenten.

© Aston Martin

Der Stall von Formule 1 Aston Martin Der Verein baut sein Jugendprogramm weiter aus und gibt die Aufnahme zweier neuer Talente in seine Pilotakademie bekannt: Ava Lawrence und Roland Nagy. Die beiden vielversprechenden jungen Athleten sind 11 bzw. 13 Jahre alt. Kartsport International verkörpern sie den Wunsch des britischen Teams, Talente immer früher zu erkennen und langfristig zu fördern. Diese Strategie ist Teil einer Logik, die heute zentral für die Formel 1 ist, wo Akademien eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung zukünftiger Profifahrer spielen.

Ava Lawrence, geboren in Australien, aber mit einer emiratischen Lizenz startberechtigt, hat sich bereits international im Kartsport einen Namen gemacht. Sie schrieb Geschichte, indem sie 2024 als erste Frau den MENA Cup, den Nationenpreis der Kartmeisterschaft, gewann und auch als erste das Mini-Rennen im ROK Cup Italien für sich entschied. Mit nur elf Jahren erreichte sie bereits mehrere Podiumsplätze in renommierten Rennserien wie Rotax, IAME und FIA-Wettbewerben. Zudem wurde sie zweimal in das F1 Academy-Programm aufgenommen. "Entdecke deine Leidenschaft"Sie steigt weiterhin die Karriereleiter hinauf und erlebt dabei eine bemerkenswerte Schnelligkeit, die logischerweise die Aufmerksamkeit hochrangiger Institutionen auf sich zieht.

Roland Nagy hat sich in der OK-Junior-Kategorie als einer der vielversprechendsten Nachwuchsfahrer seiner Generation etabliert. Der gebürtige Ungar hat sich in bedeutenden Meisterschaften wie der FIA Kart-Europameisterschaft und der WSK Super Master Series hervorgetan. Sein Sieg im Qualifikationslauf beim Auftakt der Champions of the Future Euro Series in Conca bestätigt seine Fähigkeit, auch unter hohem Wettbewerbsdruck zu bestehen. Mit regelmäßigen Qualifikationen für die Finalläufe beweist er Konstanz und Geschwindigkeit, die seine Aufnahme in eine Formel-1-Akademie vollauf rechtfertigen.

Unterschriften und Partnerschaften

Diese Doppelverpflichtung ist auch Teil der Partnerschaft zwischen Aston Martin und DPK Racing, der offiziellen Struktur für FA Alonso Kart-Chassis, die mit Fernando AlonsoEin Fahrer der britischen Marke in der Formel 1 profitiert von dieser Kooperation. Sie bietet dem Team privilegierten Zugang zu einem globalen Netzwerk für die Talentsichtung und -förderung im Kartsport und stärkt gleichzeitig die Verbindungen zwischen den Nachwuchskategorien und der Spitze des Motorsports. Zudem ermöglicht sie jungen Fahrern einen durchgängigen Karriereweg vom Beginn ihrer Laufbahn bis hin zum Profibereich.

Mit Ava Lawrence und Roland Nagy wird die Aston Martin Akademie immer stärker, neben bereits engagierten Fahrern wie Mari Boya – derzeit in Formule 2 und die auch an der GT World Challenge Europe teilnehmen werden Lanze Stroll — oder Mathilda Paatz in der F1 Academy. Über die unmittelbaren Ergebnisse hinaus will das Team langfristig eine Generation von Fahrern aufbauen, die mit der Zeit in die Formel 1 aufsteigen können.

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Bemerkungen

2 Kommentare)

P

Paul Lucas

11 um 04:2026 Uhr

Ich hoffe, du hast recht, Yves-Henri, denn angesichts des aktuellen Abwärtstrends sehe ich mit den beiden jetzigen Fahrern keine rosige Zukunft. Das restliche technische Personal scheint gut zu sein, aber auch sie könnten das Gefühl haben, ihre Zeit bei Aston Martin zu verschwenden, denn zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Titelgewinn in den nächsten fünf Jahren völlig unvorstellbar.

Yves-Henri RANDIER

10 um 04:2026 Uhr

Ist das nur PR... oder steckt da wirklich die Absicht dahinter, in Silverstone ein Nachwuchsfahrerprogramm zu starten (beginnend mit Alonso-Karts, so wie das Geschäft nun mal ist), um den „einzigen Fahrer mit festem Vertrag im Fahrerfeld, unwissentlich und doch willentlich“, durch einen talentierten Fahrer aus dem eigenen Nachwuchs zu ersetzen?

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