Es war ein mit Spannung erwarteter Moment, und am Freitag wurde er Wirklichkeit. Fernando Alonso an Bord derAston Martin Der von Adrian Newey entwickelte AMR26 ermöglichte es dem spanischen Fahrer, über 60 Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zu absolvieren – in etwa die gleiche Distanz wie beim Großen Preis von Spanien. Es war ein wichtiger Tag für das britische Team, das am späten Donnerstag nur wenige Runden fahren konnte, da der AMR26 erst am Mittwoch, zwei Tage vor dem Ende der Testphase, an der Rennstrecke eingetroffen war.
Während Lanze Stroll hatte die Ehre, als Erste das neue Produkt vorzustellen AutoFernando Alonso absolvierte am Freitag einen kompletten Renntag. Ein produktiver Tag, so der zweimalige Weltmeister: „Der Testlauf verlief gut und es ist immer aufregend, nach einem Winter des Wartens wieder im Auto zu sitzen.“Er erklärte dies der Webseite von F1. „Das ist unser erster Tag. Ich weiß, dass andere Teams Anfang Januar Drehtage absolvieren konnten und dann die ganze Woche in Barcelona waren, aber für uns war es wirklich der erste Tag. Er war positiv; wir sind mehr als 60 Runden gefahren und das Auto reagiert gut.“
Der Spanier würdigte ausdrücklich alle Mitglieder des Silverstone-Teams, die unter enormem Zeitdruck unermüdlich an der Entwicklung des neuen, den Vorschriften von 2026 entsprechenden Wagens gearbeitet hatten. Mit dem letzten Grand Prix des Jahres 2025 Anfang Dezember und den Testfahrten Ende Januar war die Winterpause bereits die längste in der Geschichte des Sports…
„Es war ein ganz besonderes Gefühl, am Donnerstag mit Lance aus der Garage zu kommen und am Freitag selbst am Steuer zu sitzen. Dies ist das erste von Adrian Newey für Honda entwickelte Auto, mit einem neuen Reglement… Die letzten zwei Wochen waren im Werk sehr intensiv, um das Auto fertigzustellen, und wir haben es gerade noch rechtzeitig nach Barcelona geschafft. Alle haben hart dafür gearbeitet, und die letzten 48 Stunden waren phänomenal. Ich freue mich jetzt riesig auf Bahrain.“
Laut Alonso scheint Adrian Newey, der nun neben seiner Funktion als technischer Direktor auch Teamchef ist, einen Einfluss auf sein Team auszuüben: „Alle sind extrem motiviert, wenn sie Adrian in der Werkstatt sehen; er prüft jedes Detail. Ich sehe die Gesichter der Mechaniker; alle schauen ihn an und versuchen, einen Kommentar, eine Meinung oder einen Verbesserungsvorschlag für das Auto zu bekommen. Er lehrt uns immer etwas.“
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Yves-Henri RANDIER
31 um 01:2026 Uhr
Dieser Einsitzer sieht selbst in seiner unauffälligen schwarzen Lackierung etwas anders aus als die anderen! Schon jetzt ein gutes Zeichen für Stroll Racing: Alonso nannte den Honda-Motor nicht einen „GP2-Motor“!
Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
31 um 01:2026 Uhr
Dieser Einsitzer ist einfach grandios! ‼️ Ich kann es kaum erwarten, bis am 9. Februar die offizielle Präsentation stattfindet – und vielleicht gibt es ja eine genauso schöne Lackierung wie dieses Auto. 😎 A. Newey 👍. alainkf1@pt.lu