Dumas ist immer auf der Suche nach Herausforderungen und hat in Ford einen ebenso hitzköpfigen Hersteller gefunden wie er. Die neueste Idee des amerikanischen Unternehmens? Den legendären Nürburgring mit einem Transit in Angriff zu nehmen. Nicht nur ein Nutzfahrzeug, sondern ein 4.2-Liter-SuperVan mit über 2 PS, der bereits 000 die Open-Kategorie beim Pikes Peak gewann.
Das Biest machte sich auf den Weg nach Deutschland, um den Nürburgring zu entdecken. Damit wollte es einen Traum von Sabine Schmitz erfüllen, die den Spitznamen „Königin des Nürburgrings“ trug und 2021 im Alter von nur 51 Jahren an Krebs verstarb. Die Fahrerin, Co-Moderatorin der Sendung Top Gear, hatte ihren Kollegen Jeremy Clarkson aufgezogen, nachdem er es geschafft hatte, am Steuer eines Jaguar S-Type eine Runde auf dem „Nürburgring“ in weniger als zehn Minuten zurückzulegen: „Mit einem Ford Transit kann ich schneller fahren“, sie hatte gestartet.
Obwohl Sabine Schmitz diese Herausforderung zu Lebzeiten nie meistern konnte, hätte sie zweifellos die Initiative von Ford geschätzt, das Romain Dumas das Steuer des SuperVan 4.2 anvertraute. Eine erfolgreiche Wette: Der Fahrer aus Alès fuhr eine sensationelle Zeit von 6:48.393 und stellte damit den absoluten Rekord für einen Van auf dem Nürburgring auf! Besser noch: Dank dieser Zeit ist Ford ein Stück weiter in die Legende eingestiegen. Der SuperVan wird zum neuntschnellsten Fahrzeug in der Geschichte der Grünen Hölle, deutlich vor dem Porsche 911 GT3 RS und die Chevrolet Corvette ZR1X.
„Unser Programm für Elektro-Demonstrationsfahrzeuge ist zu einem integralen Bestandteil unseres Ford Performance-Portfolios geworden, und das aus gutem Grund“, versichert Michael Norton, Leiter des Programms F1 und Vorführfahrzeuge„Hier geben wir unseren hochtalentierten Ingenieuren, Designern und Aerodynamikern ein unbeschriebenes Blatt und sagen ihnen, sie sollen große Träume haben. Das ist unsere Chance, das Mögliche zu erkunden, weit über jedes Meisterschaftsreglement hinaus. Wir verschieben die Grenzen, mit dem Ziel, diese Erkenntnisse sowohl in unsere Rennprogramme als auch in unsere Serienfahrzeuge einfließen zu lassen. Und es zahlt sich bereits aus. Aus Wettbewerbsgründen kann ich noch nicht ins Detail gehen, aber so viel sei gesagt, dass einige unserer zukünftigen Rennprogramme von den Erfahrungen mit Fahrzeugen wie dem SuperVan 4.2 profitieren werden.“
Der nächste Schritt könnte der F-150 Lightning SuperTruck sein, der Gesamtsieger beim Pikes Peak im Jahr 2024. Bleiben Sie dran!
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